Nach Investitionsoffensive: WEINIG bündelt Produktion
Tauberbischofsheim, 20. Februar 2026. Die WEINIG Gruppe hat in den vergangenen vier Jahren 120 Millionen Euro in Produktion, Logistik und Portfolio investiert – die größte Investition der Unternehmensgeschichte. Mit dem Programm Transformation 2027 richtet der Weltmarktführer in der Massivholzbearbeitung nun seine Strukturen an diese neue Leistungsfähigkeit aus und konzentriert die Maschinenbau-Produktion in Deutschland auf zwei Standorte. Ziel ist profitables Wachstum als Technologie- und Qualitätsführer mit einem breiten Produktportfolio vom wirtschaftlichen Standardprodukt bis in den High-End-Bereich.
Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der WEINIG Gruppe sagt dazu: "Wir haben eine Rekordsumme investiert, um als Technologieführer in Europa produzieren zu können. Mit der hochautomatisierten Fertigung in Tauberbischofsheim setzen wir Maßstäbe in der Branche. Jetzt passen wir unsere Strukturen an diese neue Leistungsfähigkeit an."
Neue Standortstruktur: Kompetenzen bleiben erhalten
Von den Standorten Malterdingen und Alfeld wird die Produktion unter anderem an die zwei Standorte Illertissen und Tauberbischofsheim verlagert. An beiden Standorten bleiben Vertrieb, Service und Konstruktion erhalten. Insgesamt sind von den strukturellen Veränderungen voraussichtlich rund 400 Stellen betroffen, hauptsächlich in Deutschland.
WEINIG ist in enger Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall dabei, alle Möglichkeiten einer sozialverträglichen Umsetzung zu nutzen.
Das Programm Transformation 2027 beinhaltet dabei auch stärkere Zentralisierung, optimierte Abläufe und gezielte Effizienzsteigerungen. Unsere Kunden stehen dabei im Zentrum unseres Handelns.
120 Millionen Euro in Produktion und Technologie investiert
Am Stammsitz Tauberbischofsheim wurde für 68 Millionen Euro ein hochautomatisiertes Logistik- und Fertigungszentrum gebaut. Weitere 40 Millionen Euro flossen in die Erweiterung des Produktportfolios. In Voitsberg (Österreich) wurden zudem 12 Millionen Euro in Montage, Fertigung und Logistik investiert. Diese strategischen Investitionen helfen nun bei der effizienten Umsetzung der Transformation.
"Mit den Investitionen in unsere Standorte und der Konzentration auf unsere Stärken schaffen wir die Grundlage für profitables Wachstum", sagt WEINIG-Vorstandsvorsitzender Baumbusch. "Wir haben 120 Jahre Erfolgsgeschichte geschrieben, indem wir immer rechtzeitig die Chancen des Wandels genutzt haben."
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an:
Benedikt Schneider
Benedikt.Schneider@weinig.com
Telefon: +49 9341 86 1920
Die WEINIG Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Maschinen und integrierten Lösungen für die holzverarbeitende Industrie und das Handwerk. In der Massivholzbearbeitung ist WEINIG Weltmarktführer. Seit ihrer Gründung im Jahr 1905 steht die Unternehmensgruppe für technologische Innovationskraft und höchste Qualität.
WEINIG hat seinen Stammsitz in Tauberbischofsheim und beschäftigt weltweit rund 2.420 Mitarbeitende, davon rund 1.600 in Deutschland. Das Unternehmen unterhält Produktions- und Montagestandorte in Deutschland, Österreich, Luxemburg, den USA und China und ist mit rund 30 Tochtergesellschaften und Niederlassungen in Europa, Amerika, Asien und Australien vertreten.
Ob Einzelmaschine oder komplette, schlüsselfertige Produktionsstraße – dank der außergewöhnlichen Breite und Tiefe ihres Portfolios bietet die WEINIG Gruppe für jede kundenindividuelle Anforderung die passende Lösung. Das Angebot gliedert sich in die Bereiche WEINIG Solid, WEINIG Panel und WEINIG System Solutions. Unter WEINIG Solid vereint die Gruppe die Produkte der Marken WEINIG und Essetre für die Massivholzbearbeitung. WEINIG Panel umfasst mit der Marke HOLZ-HER leistungsstarke Lösungen für die Holzwerkstoffbearbeitung. Mit WEINIG System Solutions bedient die Gruppe das Anlagen- und Systemgeschäft aus einer Hand – als Generalunternehmer sowie mit dem Tochterunternehmen H.I.T. Maschinenbau als flexiblem Systemintegrator. WEINIG bietet durchgängige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Holzbearbeitung.

