WEINIG Scannersysteme: auf einen Blick alles erfasst

In der modernen Holzverarbeitung werden in zunehmendem Maße vollautomatische Hochleistungslinien schon im Rohholzzuschnitt eingesetzt. Hierbei bildet ein vorgeschalteter Scanner einen integralen Bestandteil des Gesamtsystems. Der Scanner erfasst blitzschnell allseitig die relevanten Holzdaten (Äste etc.) und versorgt bei voller Produktionsgeschwindigkeit die nachfolgenden Hauptmaschinen wie Auftrennsägen und Optimierkappsägen. Ohne solche automatischen Erkennungssysteme wären die Zuschnittleistungen der Komplettanlagen unvorstellbar. Dabei werden auch an die Steuerungstechnik höchste Ansprüche gestellt. 

Die Entwicklungsabteilungen von WEINIG stellen Lösungen für hoch automatisierte Anlagen bereit. Wir gewährleisten den zuverlässigen Produktionsablauf – für Hart- und Weichholzanwendungen. WEINIG bietet hierbei die richtige Konfiguration für jede Anwendung. 

Die CombiScan Evo Serie setzt völlig neue Maßstäbe in der Entwicklung der Scannertechnologie. Das innovative, komplett überarbeitete Produktportfolio bietet generell höhere Leistung und eine deutliche Optimierung der traditionellen Stärken von Scannern. Die CombiScan Evo Serie bietet Lösungen über alle Prozessschritte: vom Auftrennen der Hölzer über die Kappanwendung, bis hin zu verschiedenen Optimierungsvarianten für die Nutzung als Sortierscanner. 

Die EasyScan Serie bietet effiziente Leistungsmerkmale zu attraktive Preisen und ist speziell für die Anforderungen kleinerer Unternehmenmit  einfachen Kappanwendungen ausgelegt. Er ist in der Lage eine Kappsäge zu beschicken und verfügt über die effiziente und leistungsstarke Optimierung des CombiScan Evo Serie.

Mit dem EScan, wurde die Produktpalette auf optimierte Festigkeitssortierung erweitert. Viele verschiedene Optionen zur Festigkeitssortierung, ermöglichen die zertifizierte Produktion von BSH, DUO,TRIO und anderen festigkeitsrelevanten Produkten.

WEINIG CombiScan Evo Serie

WEINIG CombiScan Evo

Maximale Leistung und Flexibilität

  • Schnelles Return-on-Investment
  • Optimierung Ihrer Produkte nach Wert, Ausnutzung oder Produktionsziel
  • Umfangreiche Statistikfunktionen in Echtzeit
  • Kompatibel mit allen Hochleistungs-Optimier-Kappsägen, Hochleistungs-Auftrennsägen und Sortieranlagen
  • Optional Verarbeitung von Brettern mit fallenden Breiten in einem Auftrag
Detailseite CombiScan Evo

WEINIG EasyScan+ Serie

Hochleistung bei geringer Investition - der neue Mittelklassescanner von WEINIG

  • Schnelles Return-on-Investment
  • Optimierung Ihrer Produkte nach Wert, Ausnutzung oder Produktionsziel
  • Umfangreiche Statistikfunktionen in Echtzeit
  • Kompatibel mit allen Hochleistungs-Optimier-Kappsägen.
  • Oberflächenabtastung durch Laser- und Farbkameras.
Detailseite EasyScan+ Serie

WEINIG EasyScan Serie

WEINIG EasyScan

Die wirtschaftlichste Lösung zur Holzoptimierung

  • Hohe Produktivität aufgrund von automatisierter Defekterkennung
  • Verringerung der Personalkosten, da die arbeitsintensive manuelle Markierung entfällt
  • Steigerung der Ausbeute, da die Erkennungsgenauigkeit des Scanners der manuellen Markierung weit überlegen ist
  • Flexiblere Fertigung, da sehr viele verschiedene Qualitäten und Produkte gleichzeitig gefertigt werden können
  • Steigerung der Qualität der Endprodukte
Detailseite SR: EasyScan

WEINIG EasyScan RT Serie

WEINIG EasyScan

Die wirtschaftlichste Lösung zur Holzoptimierung

  • Hohe Produktivität aufgrund von automatisierter Defekterkennung
  • Verringerung der Personalkosten, da die arbeitsintensive manuelle Markierung entfällt
  • Steigerung der Ausbeute, da die Erkennungsgenauigkeit des Scanners der manuellen Markierung weit überlegen ist
  • Flexiblere Fertigung, da sehr viele verschiedene Qualitäten und Produkte gleichzeitig gefertigt werden können
  • Steigerung der Qualität der Endprodukte
Detailseite EasyScan RT

WEINIG EScan Serie

WEINIG EScan

Eine neue Dimension für die Festigkeitssortierung

  • Bis zu 180 Bretter / Minute
  • Messung des dynamischen E-Moduls durch Laserinterferometer
  • Dichtemessung durch dynamisches Wiegen und Dimensionsvermessung
  • Messung im Durchlauf (Brett muss zur Messung nicht gestoppt werden)
  • Einfach integrierbar in bestehende Anlagen
Detailseite EScan

Referenzen

Nägel mit Köpfen gemacht

Gerader Weg zum Erfolg: Tony Sulimro (Inhaber von San Lim) und sein Produktionsleiter Nguyen Dinh Khanh, links und rechts davon: Tran Hoia Son und Chung Van Dang (Michael Weinig Asia)

Vietnam gehört zu den „Tiger-Staaten” in Südostasien. Das Unternehmen San Lim Furniture ist ein Beispiel für die beeindruckende Entwicklung der Region. In den Werkshallen steht mehr WEINIG Technologie als im Expo Center Tauberbischofsheim.

Mit einem Anstieg des BIP von über sechs Prozent gehörte Vietnam 2016 zu den besonders wachstumsstarken Ländern in der Welt. Die Möbelindustrie hat an dem Boom großen Anteil. San Lim Furniture ist eines der Unternehmen aus der Branche, die mit hochwertigen Produkten vor allem erfolgreich nach Nordamerika exportieren. Im Rahmen der kräftigen Expansion in den letzten Jahren wurde auch in Fertigungstechnologie investiert. Dabei hat das Unternehmen eine klare Marschrichtung ausgegeben: Nur das Beste und nur die Gesamtlösung aus einer Hand. Auf der Suche nach dem Partner, der diesen Vorstellungen entspricht, landete San Lim fast zwangsläufig bei der WEINIG Gruppe. Inhaber Tony Sulimro sagt ganz deutlich: „Maßgeblich für die Entscheidung waren der Markenname und die fortschrittliche Technologie.” Als weiteres Kriterium nennt er den ausgezeichneten Service. Mit der Niederlassung in Singapur verfügt WEINIG über einen leistungsstarken Ansprechpartner in der Region. 2015 kaufte San Lim 14 Maschinen und Systeme, mit denen nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Holzbearbeitung abgedeckt wird. Das Spektrum reicht vom Kehlautomaten über die Werkzeugschleifmaschine, die Optimier-Kappsäge und das CNC-Center bis zu Automatisierung und Scannertechnologie. „San Lim ist mit dieser Fertigungslinie ein technologischer Vorreiter in der Region”, betont Anthony Teo von Michael Weinig Asia. Die Erfahrungen des Unternehmens mit der hocheffizienten Technik waren von Anfang an gut. So gut, dass San Lim 2016 gleich noch weitere 16 Maschinen bestellte. „Eine solche Bestätigung für Kundenzufriedenheit dürfte wohl weltweit fast einzigartig sein”, freut sich Anthony Teo. 

Höchstleistungen bei Tiefsttemperaturen

Zufriedene Verantwortliche: Produktionsleiter Alain Mignault und Qualitätsmanager Daniel Tremblay freuen sich mit Thierry Labetoulle von Luxscan (Mitte) über die hohe Holzausbeute.

In Chibougamau, ganz weit im Nordosten Kanadas, sind die Winter eisig und lang. Forstwirtschaft und Bergbau bestimmen seit jeher das Leben. Dennoch hat auch Hightech wie selbstverständlich Einzug gefunden. 

Bei Chantiers de Chibougamau, einem Tochterunternehmen des Holzbau-Konzerns Nordic Structures, werden vor allem Massivholzbalken, CLT-Bauelemente und Leimbinder produziert. In der effizienten Fertigung kommt auch Scannertechnologie zum Einsatz. Bis vor kurzem war es ein Luxscan C180, der im rauen Umfeld bei einem 2- bis 3-Schichtbetrieb problemlos seine Arbeit verrichtete. Wegen der guten Erfahrungen entschied sich das Unternehmen jetzt wieder für WEINIG. Die Wahl fiel auf den EasyScan. In der jüngsten Evolutionsstufe EasyScan+ bietet er eine Erkennungsleistung, die auf dem Niveau der WEINIG Highendscanner liegt. Zusätzlich ist der EasyScan+ mit einem Scatterlaser ausgerüstet, der eine optimale Risserkennung erlaubt und die Ausbeute erheblich steigert.

Der Scanner arbeitet bei Chantiers de Chibougamau im Zwei-Schicht-Betrieb. Das Holz wird nach definierten Qualitätskriterien durch das kamerabasierte System begutachtet. Dann wird es sortiert den beiden Weinig Dimter Kappsägen zugeführt. Die Produktionslinie arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 225 m/min und erzielt eine Durchlaufleistung von 32.000 m pro Schicht. Dank hoher Erkennungsleistung liegt die Holzausbeute bei 84 Prozent. Das bedeutet eine Steigerung der Wertschöpfung von 20 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell und erheblich verringerte Verluste bei der nachfolgenden Keilzinkung. Im Team von Chantiers de Chibougamau ist man rundum zufrieden mit der neuen Investition. Qualitätsmanager Daniel Tremblay schwärmt: „Es ist traumhaft. Wir brauchen uns nie mit dem Scanner zu beschäftigen. Start und Stopp drücken reicht. Heraus kommt ein immer konstantes Produkt auf sehr hohem Qualitätsniveau.“

„Funktionierte quasi per Knopfdruck“

Mögen den CombiScan Evo C200: Jörn Dittgen von Luxscan und Rainer Weitzenbürger, Produktionsleiter bei Möbelwerke Decker (v. l.)

Die Erkennungsleistung von Scannern wird immer besser. Installiert werden die Hightech-Geräte heute praktisch per „Plug-and-play“. Das Beispiel der Möbelwerke A. Decker zeigt, was alles geht.

 

Bei Decker kommt das Holz als rohe Brettware an und verlässt als modernes Möbelstück das Haus. Geschäftsführer Andreas Decker: „Wir sind die einzigen Möbelproduzenten mit einer derart hohen Wertschöpfung: Wir stellen die Möbel zur Gänze aus Massivholz her und produzieren die verwendeten Massivholzplatten ebenso selbst.“ Der Betrieb investiert laufend in neue Maschinen, um auf dem Stand der Technik zu bleiben. „Aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit entschlossen wir uns für Anlagen aus der WEINIG Gruppe“, erläutert Produktionsleiter Rainer Weitzenbürger. Im Sommer 2016 nahm man einen CombiScan Evo C200 sowie eine ProfiPress T „next Generation“ in Betrieb. Der CombiScan ermittelt unerwünschte Holzmerkmale und gibt die Daten an die Hochleistungs-Kappanlage OptiCut 450 Quantum weiter. Die Visualisierung OptiCore Direct zeigt die Scanergebnisse samt den erforderlichen Kappschnitten an. Der Scanner hat vierseitige Laser- und Farbkameras. „Aufgrund der hohen Auflösung erkennt der Scanner Farbdefekte wie Splint oder Rotkern äußerst zuverlässig. In der neuesten Version haben wir die Breitenvermessung verbessert, was besonders für die Plattenherstellung von Vorteil ist“, so Jörn Dittgen von Luxscan. Der Scanner ist mit Lasersensoren sowie mit Schrägrisslaser (Angle-Cracks Module – ACM) ausgestattet. Durch den Einsatz der vier spe-ziell positionierten Laser ist das ACM in der Lage, entscheidende Zusatzinformationen zur Erkennung von schrägen Rissen zu gewinnen. Die Inbetriebnahme war einfach: „Der Scanner lief quasi auf Knopfdruck“, berichtet Weitzenbürger. (Quelle: Holzkurier) 

Punktlandung

Foto: BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Vom krummen, verdrehten Balken zum geraden, optisch ansprechenden BSH-Produkt ist ein schwieriger Weg. Schneller Durchlauf ist weniger gefragt, als das korrekte Ergebnis. Stabilame in Belgien erreicht mit einem Einstiegsscanner die perfekte Qualität. 

Rustikale, ästhetische Optik ist bei den Lamellen gefordert, die Stabilame für BSH-Produkte und Blockhauswände herstellt. Kleinere Holzfehler werden toleriert, aber gerade muss das Werkstück sein. Dies ist bei Durchmessern bis zu 60 cm und großen Längen gar nicht so einfach. Mechanisches „Durchdrücken“ bietet sich nicht an. Mit einer listigen, aber wenig aufwendigen Lösung erreicht Stabilame trotzdem ein perfektes Ergebnis. Überraschend dabei: Basis ist Scanner-Technologie, die sonst eher in schnellen Bearbeitungen zuhause ist. Und mehr noch: Mit den WEINIG Modellen ShapeScan und EasyScan erweist sich sogar kompakte Einstiegstechnologie als völlig ausreichend für die anspruchsvolle Anwendung. Im ShapeScan misst ein Sensor zunächst Krümmung und/oder Verdrehung der festigkeitssortierten Ware. Die ermittelten Daten fließen in die anschließende Optimierung im EasyScan mit ein. Dann arbeitet die WEINIG OptiCut 450 Quantum die Schnittliste nach der vordefinierten Qualität ab. Bei Stabilame ist man begeistert. Vor allem, weil die Anlage inklusive Beschickung sogar mannlos im Durchlauf arbeiten kann. Die Palette mit dem Rohholz muss dann nur noch vorn entstapelt werden.

Foto:
BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Im Wald steckt die Kraft

50.000 schwedische Waldbesitzer vertrauen auf Södra. Die Unternehmensgruppe vermarktet das Holz ihrer Mitglieder über die gesamte Wertschöpfungskette. Ein perfekt organisierter Apparat, der nur in beste Fertigungstechnologie investiert. 

Langfristiges Wachstum ist das Ziel Nummer 1 bei Södra. Die bestehende Fertigungstechnologie steht deshalb immer auf dem Prüfstand und muss höchsten Ansprüchen an Qualität und Zukunftsfähigkeit entsprechen. Auch im Sägewerk, wo längst die Scanner-Technologie eingezogen ist, schaut man genau auf den Markt. Projektmanager Roger Johansson kannte das WEINIG Spitzenmodell CombiScan+ noch aus seiner Tätigkeit bei einem anderen Unternehmen. Dort war der Scanner zur vollsten Zufriedenheit gelaufen. Das gab den Ausschlag für die Ersatzinvestition. Flexibilität stand bei Södra ganz oben im Lastenheft. Kein Wunder, fährt Södra doch derzeit 17 verschiedene Profile/Breiten, deren Einstellung bislang immer mit einem gewissen Aufwand verbunden war. Mit der optimierten Profilsoftware des neuen CombiScan+ S 600  können dagegen neue Profile blitzschnell erstellt und produziert werden. Höhere Leistung und Ausbeute durch optimierte Wertschöpfung werden von Södra am neuen Scanner besonders gelobt. Dazu kommen einfache Bedienbarkeit und das intuitive Handling. Luxscan Vertriebsleiter Jean-Philippe Hildebrand sieht sich bestätigt: „Unsere Scanner bieten dem Kunden echten Mehrwert und sind perfekt auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar. Das hat Södra erkannt und optimal genutzt“.

Bild:

Freut sich über die schnelle Inbetriebnahme: Södra-Produktionsleiter Magnus Holmberg

Södra setzt auf Weinig Scanner-Technologie

Freut sich über die schnelle Inbetriebnahme: Södra Projektmanager Roger Johansson & Produktionsleiter Magnus Holmberg

Die schwedische Södra Gruppe deckt mit ihren drei Geschäftsbereichen die gesamte Wertschöpfungskette vom Sägewerk bis zur Bioenergie ab. Im Hobelwerk sorgt neueste Scanner-Technologie für maximale Effizienz.

Der Name der international agierenden Firmengruppe Södra ist eng verbunden mit beispielhafter Innovationskraft. Allein in seine Sägewerke investiert das Unternehmen in diesem Jahr 5 Millionen SEK. Die bestehende Fertigungstechnologie steht immer wieder auf dem Prüfstand und muss höchsten Ansprüchen an Qualität und Zukunftsfähigkeit entsprechen. Vor kurzem geriet der bisher im Hobelwerk eingesetzte Scanner für die Qualitätssortierung ins Visier der Verantwortlichen. Sowohl Leistung als auch Service genügten nicht mehr dem hohen Södra-Standard.

Bei der Wahl eines geeigneten Nachfolgers spielten Erfahrungswerte eine wichtige Rolle. Projektmanager Roger Johansson brachte Weinig in die Diskussion ein. Der Weltmarktführer bei Maschinen und Systemen für die Massivholzbearbeitung konnte sich zuletzt immer mehr in der Scanner-Technologie etablieren. Das Weinig Spitzenmodell CombiScan+ kannte Johansson noch aus seiner Tätigkeit bei einem anderen schwedischen Unternehmen. Dort war der Scanner zur vollsten Zufriedenheit gelaufen. Nach intensiver Beratung entschied man sich für dieses Modell aus der Luxscan Line, zumal es inzwischen eine deutliche Aufwertung erfahren hatte.

Bei Södra wird hauptsächlich Kiefer verarbeitet und in 4 Qualitäten sortiert: classic, nordic, rustic und Abfall. Für feinste Unterscheidung sorgen im neuen CombiScan+ S 600 4 Multisensor Laserkameras und 4 Farbkameras. Im Vorgriff auf den bevorstehenden Austausch der Hobelmaschine, ist die Geschwindigkeit des Scanners bereits auf 200 lm/min. eingerichtet. Um auch schlechte Bretter nutzen zu können, verfügt die Linie über Trimmsägen, die die Bretter auf jeder Seite um bis zu 900 mm kürzen können. Die Trimmsägen werden optimiert vom Scanner angesteuert und erhöhen so die Wertschöpfung der Hölzer.

Flexibilität stand bei Södra ganz oben im Lastenheft. Kein Wunder, fährt Södra doch derzeit 17 verschiedene Profile/Breiten, deren Einstellung bislang immer mit einem gewissen Aufwand verbunden war. Mit der optimierten Profilsoftware des neuen Scanners können dagegen neue Profile blitzschnell erstellt und produziert werden. Auch mit der Besonderheit, dass manche der Profile nur 3-seitig gehobelt werden, kommt die neue Maschine bestens zurecht. Der Scanner kann exakt auf die unterschiedlichen Oberflächen eingestellt werden und erkennt die ungehobelte Oberfläche ähnlich sicher wie die gehobelte. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Faserrichtung auf allen 4 Seiten zu prüfen. Für Södra wurde des Weiteren auf der Ober- und Unterseite ein ACM Modul verbaut, das die Erkennung von schrägen Rissen maßgeblich verbessert. Um die Hölzer noch besser bewerten und sortieren zu können, kommen zusätzlich eine Feuchtigkeitsmessung sowie eine Markierstation zum Einsatz. An der letztgenannten Position werden je nach Bedarf Brettdrehung, Feuchtigkeit sowie Qualität aufgedruckt.

Durch die gute Vorbereitung im Weinig Luxscan-Werk Luxemburg inklusive Abnahme konnte die Installationszeit des CombiScan+ 600 vor Ort auf unter eine Woche reduziert werden. Produktionsleiter Magnus Holmberg zeigte sich sehr zufrieden: „Gerade bei unseren hohen Durchlaufkapazitäten kostet jeder Tag Produktionsstillstand viel Geld. Luxscan hat sehr professionell agiert und der Scanner lief in kürzester Zeit“.  Der gute Kontakt zum Luxscan-Team war es dann auch, der Södra von Anfang an überzeugte. „Erstaunlicherweise hat sich die Kontaktsprache Englisch besser bewährt als das Schwedisch, das wir mit einheimischen Herstellern sprechen“, zeigte sich Holmberg überrascht. Eine solide Basis, auf der Södra der Serviceleistung des neuen Partners durchweg gute Noten ausstellen konnte. „Ein wesentlicher Aspekt bei einem High-Tech-Produkt“, so Produktionsleiter Holmberg. Inzwischen läuft der Scanner schon mehrere Monate zuverlässig. Höhere Leistung und Ausbeute durch optimierte Wertschöpfung sowie große Flexibilität sind die Hauptpunkte, die von Södra gelobt werden. Daneben hebt das Unternehmen die einfache Bedienbarkeit und das intuitive Handling hervor. Luxscan Vertriebsleiter Jean-Philippe Hildebrand sieht sich durch die positive Kundenreaktion bestätigt: „Unsere Scanner bieten dem Kunden echten Mehrwert und sind perfekt auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar. Das hat Södra erkannt und optimal genutzt“.

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Freut sich über die schnelle Inbetriebnahme: Södra Projektmanager Roger Johansson & Produktionsleiter Magnus Holmberg

Weitere Informationen zur  Södra Gruppe: www.sodra.com

Mission Zukunft

Minimale Störanfälligkeit und einfache Bedienung: CombiScan+ bei JCE Chile

J. Christer Ericsson, Gründer und Namensgeber der JCE Group, ist eine Legende. Ein kreativer Kopf, der stets wusste, wo die Zukunftschancen liegen. Als der ehemalige Marineoffizier eine zweite Karriere als Unternehmer startete, blieb er zunächst seinem Umfeld treu. Mit der Idee, die Ketten zum Beladen der Schiffscontainer durch Kunststoffbänder zu ersetzen, hatte er sofort Erfolg. Eine andere Idee, nämlich spektakuläre Hotel-Plattformen auf hoher See zu bauen, machte ihn weltweit bekannt. Heute ist die JCE Group eine international tätige Investment-Gesellschaft mit Sitz in Göteborg. Das Hauptquartier steuert eine gigantische Breite von Aktivitäten, die sich durch Fortschrittlichkeit und Nachhaltigkeit auszeichnen. Dem Meer ist der Konzern durch Offshore-Engagements in Windkraftprojekte verbunden geblieben. Ein anderer Eckpfeiler ist die Holzindustrie. In der Spanplatten- und Sägewerksbranche ist man Marktführer. Als Partner sind die gefragt, die die innovative Ausrichtung mitgestalten können. WEINIG gehört dazu. Bei JCE Chile S.A. wurde ein CombiScan+ C 600 Scanner für die 4-seitige Erkennung durch Laser- und Farbkameras installiert, der auch mit Röntgensensoren ausgestattet ist. Er wird bei der Produktion von Keilzinkware und Platten eingesetzt. Nach der bis dato praktizierten Kreidemarkierung läutete er eine neue Ära der Optimierung bei JCE Chile ein. Wo früher maximal 22.000 lfm/Schicht möglich waren, sind es heute 30.000. Zusätzlich wurde in eine High-Speed-Optimierkappanlage OptiCut OC 450 FJ+ investiert. Die Ausbeutesteigerung beträgt bis zu 6 Prozent, die Fehlerquote ist im Vergleich zur alten Kappanlage dramatisch zurückgegangen. „Früher war der Zuschnitt ein Riesenproblem. Heute nicht mehr“, heißt es bei JCE.

Fremdgegangen und nichts bereut – die Dauerholz-Story

Terrasse

Peter Weller: “Wenn ich ein Gesamtkonzept haben will, gibt es keine Alternative zu Weinig.“


Die Idee entstand in Hamburg. Zum Produzieren ging es raus nach MeckPom. Das Fremdgehen hat die Firma richtig in Schwung gebracht. Ein heißes Thema sind die Dauerholz-Terrassendielen aber von Natur aus.  

Vor einigen Jahren machte ein Hamburger Tischler eine sensationelle Entdeckung: Anders als vergleichbare Konservierungsmittel dringt erhitztes Wachs bis in den Holzkern vor und gewährleistet echten Tiefenschutz. Der Tüftler fand mutige Geldgeber, die an die Idee glaubten. Vor allem, weil der Außenbereich mit Terrassendielen und Konstruktionsholz ein weites Feld für das ökologische Wachsholz mit seiner hohen Resistenz gegen Witterungseinflüsse, Feuchtigkeit und Schädlingsbefall bietet. In Dabel, unweit von Schwerin, entstand in einem idealen Umfeld das Produktionswerk.
 
Die maßgeschneiderte Dauerholz-Fertigungslinie wurde in enger Zusammenarbeit mit den Projekt-Spezialisten der Weinig Concept entworfen und installiert. Neben einer Hobel- und Profiliermaschine, einer Highspeed-Optimierkappsäge, einer Krümmungskappsäge, einem Scanner sowie einer Keilzinkenanlage umfasst die Anlage auch eine Werkzeugschleifmaschine aus dem breiten Weinig Portfolio. „Wir wollten den gesamten Prozess hier im Hause haben und bei der Werkzeugvorbereitung völlig autark von Zulieferern sein“, begründet Werksleiter Peter Weller die Entscheidung.

Das größte Augenmerk legte Dauerholz auf die Optimierung der Holzausbeute und die Veredelung. „Wir haben eine Ausbeuteanalyse durchgeführt und dabei festgestellt, dass wir die Kappverluste mehr als halbieren konnten“, bilanziert Peter Weller. Einen Anteil an diesem Erfolg hat auch der Kehlautomat. Er ist mit „schwimmenden“ Vertikalspindeln ausgestattet, die durch ihre flexible Lagerung der natürlichen Krümmung des Holzes bei großen Längen folgen. Einschläge am Werkstückanfang und -ende werden auf diese Weise vermieden, und ein Finishhobeln mit weiterer Spanabnahme ist nicht erforderlich.

Meldungen

Neue WEINIG Scanner zur LIGNA 2015

Die Grundlage für wirtschaftliches Produzieren wird bereits in der Zuschnittoptimierung gelegt. Immer mehr setzt sich hier die Scannertechnologie...

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