WEINIG Optimierkappsägen: Pure Leistung und Effizienz für die fortschrittlichste Längenkappung

"Kappen – ein simpler Prozess" in dem mehr steckt als man denkt – Steigerung der Produktivität, der Wertschöpfung, der Ressourcenschonung und nicht zuletzt des Gewinns. Schließlich muss jedes Werkstück in der Produktion an irgendeiner Stelle gekappt werden. Mit einer OptiCut aus der DimterLine automatisieren und optimieren Sie ihren Längenzuschnitt, dies garantiert Ihnen eine zuverlässig hohe Tagesleistung und Fertigungsqualität.

Optimierkappsägen sind für schnelles und exaktes Kappen von Einzelbrettern aus Massivholz, Holzwerkstoffen oder ähnlichen Materialien gebaut. Unabhängig von der Art zu kappen sind die OptiCut-Serien aus der DimterLine nicht nur die Schnellsten, sondern auch die Zuverlässigsten in ihrer Leistungsklasse. Jede Produktion zeichnet sich durch unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten aus. Der modulare Aufbau der OptiCut Serien ermöglicht uns Ihre Säge exakt auf Ihre Anforderungen und Bedürfnisse zuzuschneiden. Beginnend mit der OptiCut 150 als Einzelmaschine bis zur vollautomatisch verketteten Kappanlage mit bis zu vier Einzelsägen der OptiCut 450-Serie aus der DimterLine können wir Ihnen die für Sie passende Lösung bieten – Alles aus einer Hand. 

Der enge Kontakt zu Ihnen "unseren Kunden" und die Konzentration auf unsere Kernkompetenz "das Kappen" hat uns zum Technologieführer gemacht. Die hohe Qualität und Verfügbarkeit unserer Maschinen im Produktionsalltag machen "OptiCut" Sägen zum Synonym für längenoptimiertes Kappen. Beleg hierfür ist unsere "OptiCut 450 Quantum – die schnellste Säge der Welt".

WEINIG OptiCut 150

WEINIG OptiCut 150

Gebaut zum automatischen Kappen - egal was.

  • Universellste Optimierkappsäge
  • Mehr Profit und Transparenz
  • Untermaßige, verdrehte und krumme Hölzer uneingeschränkt Kappen
  • Modular nachrüstbar / erweiterbar
  • Hoher Bedienkomfort

WEINIG OptiCut 200-Serie

WEINIG OptiCut 200-Serie

Starkes Konzept für profitables, leistungsorientiertes Kappen

  • Dynamisch, präzise, zügig Kappen
  • Mehr Profit und Transparenz
  • Höchste Schnittgenauigkeit
  • Perfekt automatisch sortieren
  • Hoher Bedienkomfort
Detailseite OptiCut 200-Serie

WEINIG OptiCut 450-Serie

WEINIG OptiCut 450-Serie

Optimierkappsägen – Gebaut für maximale Dynamik und Leistung bei jedem Schnitt

  • Beeindruckend dynamisch, präzise, rasant Kappen
  • Ununterbrochen Kappen serienmäßig
  • Mehr Profit und Transparenz
  • Höchste Schnittgenauigkeit
  • Perfekt automatisch sortieren
Detailseite OptiCut 450-Serie

Referenzen

Für Qualität ist kein Weg zu weit

Grüße von Down Under (v.l.n.r.): Justin Williams (Bediener), Shawn Britton (Manager), Jock Dawson (Hobelwerks-Manager), Adam Gale (Bediener) und Wayne Scolyer (Vorarbeiter)

Tasmanien liegt für die meisten Menschen auf dieser Welt weit abseits. Doch auch hier, im äußersten Osten Australiens, verlassen sich die Holzbearbeiter auf die deutsche Premiummarke mit den sechs Buchstaben.

Brittons Timber hat einen exzellenten Ruf als Produzent von hochwertigen Holzprodukten für den Innenausbau. Bekannt ist das Unternehmen auch für seine spektakulären Holzbau-Projekte und die Verwendung von tasmanischen, exotischen Holzarten. Bei der Oberflächenqualität geht Brittons Timber keine Kompromisse ein. Firmenchef Shawn Britton weiß, was er will: „Ich bin seit 25 Jahren stolzer WEINIG Kunde und freue mich darauf, diese Partnerschaft auch in den nächsten 25 Jahren fortzusetzen.” Als das Unternehmen 1994 die erste WEINIG Kehlmaschine anschaffte, kam Hobelwerks-Manager Jock Dawson zur Schulung extra nach Tauberbischofsheim. Von den Prinzipien, die er dort über Holzbearbeitung auf höchstem Niveau lernte, profitiert er heute noch, wie er sagt. Inzwischen ist die erste Maschine einem 10-spindligen Powermat 2400 gewichen. Dessen Jointsystem gewährleistet auch bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten bestes Finish. Und WEINIG Fan Shawn Britton hat schnell erkannt, dass er mit Hilfe der WEINIG Gesamtkompetenz seinen Fertigungsprozess weiter optimieren kann. Mittlerweile ist eine WEINIG Optimier-Kappsäge OptiCut 200 Elite mit dem Powermat verkettet. Für seine Niederlassung in Melbourne investierte der tasmanische Vorzeige-Betrieb außerdem noch in einen weiteren WEINIG Kehlautomaten sowie zwei Sägen. Mit Hilfe dieser Fertigungstechnologie macht Brittons Timber täglich sein Werbe-Versprechen wahr: Holzprodukte, die jedem Projekt eine neue Bedeutung von Stil und Schönheit geben.

Nägel mit Köpfen gemacht

Gerader Weg zum Erfolg: Tony Sulimro (Inhaber von San Lim) und sein Produktionsleiter Nguyen Dinh Khanh, links und rechts davon: Tran Hoia Son und Chung Van Dang (Michael Weinig Asia)

Vietnam gehört zu den „Tiger-Staaten” in Südostasien. Das Unternehmen San Lim Furniture ist ein Beispiel für die beeindruckende Entwicklung der Region. In den Werkshallen steht mehr WEINIG Technologie als im Expo Center Tauberbischofsheim.

Mit einem Anstieg des BIP von über sechs Prozent gehörte Vietnam 2016 zu den besonders wachstumsstarken Ländern in der Welt. Die Möbelindustrie hat an dem Boom großen Anteil. San Lim Furniture ist eines der Unternehmen aus der Branche, die mit hochwertigen Produkten vor allem erfolgreich nach Nordamerika exportieren. Im Rahmen der kräftigen Expansion in den letzten Jahren wurde auch in Fertigungstechnologie investiert. Dabei hat das Unternehmen eine klare Marschrichtung ausgegeben: Nur das Beste und nur die Gesamtlösung aus einer Hand. Auf der Suche nach dem Partner, der diesen Vorstellungen entspricht, landete San Lim fast zwangsläufig bei der WEINIG Gruppe. Inhaber Tony Sulimro sagt ganz deutlich: „Maßgeblich für die Entscheidung waren der Markenname und die fortschrittliche Technologie.” Als weiteres Kriterium nennt er den ausgezeichneten Service. Mit der Niederlassung in Singapur verfügt WEINIG über einen leistungsstarken Ansprechpartner in der Region. 2015 kaufte San Lim 14 Maschinen und Systeme, mit denen nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Holzbearbeitung abgedeckt wird. Das Spektrum reicht vom Kehlautomaten über die Werkzeugschleifmaschine, die Optimier-Kappsäge und das CNC-Center bis zu Automatisierung und Scannertechnologie. „San Lim ist mit dieser Fertigungslinie ein technologischer Vorreiter in der Region”, betont Anthony Teo von Michael Weinig Asia. Die Erfahrungen des Unternehmens mit der hocheffizienten Technik waren von Anfang an gut. So gut, dass San Lim 2016 gleich noch weitere 16 Maschinen bestellte. „Eine solche Bestätigung für Kundenzufriedenheit dürfte wohl weltweit fast einzigartig sein”, freut sich Anthony Teo. 

Höchstleistungen bei Tiefsttemperaturen

Zufriedene Verantwortliche: Produktionsleiter Alain Mignault und Qualitätsmanager Daniel Tremblay freuen sich mit Thierry Labetoulle von Luxscan (Mitte) über die hohe Holzausbeute.

In Chibougamau, ganz weit im Nordosten Kanadas, sind die Winter eisig und lang. Forstwirtschaft und Bergbau bestimmen seit jeher das Leben. Dennoch hat auch Hightech wie selbstverständlich Einzug gefunden. 

Bei Chantiers de Chibougamau, einem Tochterunternehmen des Holzbau-Konzerns Nordic Structures, werden vor allem Massivholzbalken, CLT-Bauelemente und Leimbinder produziert. In der effizienten Fertigung kommt auch Scannertechnologie zum Einsatz. Bis vor kurzem war es ein Luxscan C180, der im rauen Umfeld bei einem 2- bis 3-Schichtbetrieb problemlos seine Arbeit verrichtete. Wegen der guten Erfahrungen entschied sich das Unternehmen jetzt wieder für WEINIG. Die Wahl fiel auf den EasyScan. In der jüngsten Evolutionsstufe EasyScan+ bietet er eine Erkennungsleistung, die auf dem Niveau der WEINIG Highendscanner liegt. Zusätzlich ist der EasyScan+ mit einem Scatterlaser ausgerüstet, der eine optimale Risserkennung erlaubt und die Ausbeute erheblich steigert.

Der Scanner arbeitet bei Chantiers de Chibougamau im Zwei-Schicht-Betrieb. Das Holz wird nach definierten Qualitätskriterien durch das kamerabasierte System begutachtet. Dann wird es sortiert den beiden Weinig Dimter Kappsägen zugeführt. Die Produktionslinie arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 225 m/min und erzielt eine Durchlaufleistung von 32.000 m pro Schicht. Dank hoher Erkennungsleistung liegt die Holzausbeute bei 84 Prozent. Das bedeutet eine Steigerung der Wertschöpfung von 20 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell und erheblich verringerte Verluste bei der nachfolgenden Keilzinkung. Im Team von Chantiers de Chibougamau ist man rundum zufrieden mit der neuen Investition. Qualitätsmanager Daniel Tremblay schwärmt: „Es ist traumhaft. Wir brauchen uns nie mit dem Scanner zu beschäftigen. Start und Stopp drücken reicht. Heraus kommt ein immer konstantes Produkt auf sehr hohem Qualitätsniveau.“

„Funktionierte quasi per Knopfdruck“

Mögen den CombiScan Evo C200: Jörn Dittgen von Luxscan und Rainer Weitzenbürger, Produktionsleiter bei Möbelwerke Decker (v. l.)

Die Erkennungsleistung von Scannern wird immer besser. Installiert werden die Hightech-Geräte heute praktisch per „Plug-and-play“. Das Beispiel der Möbelwerke A. Decker zeigt, was alles geht.

 

Bei Decker kommt das Holz als rohe Brettware an und verlässt als modernes Möbelstück das Haus. Geschäftsführer Andreas Decker: „Wir sind die einzigen Möbelproduzenten mit einer derart hohen Wertschöpfung: Wir stellen die Möbel zur Gänze aus Massivholz her und produzieren die verwendeten Massivholzplatten ebenso selbst.“ Der Betrieb investiert laufend in neue Maschinen, um auf dem Stand der Technik zu bleiben. „Aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit entschlossen wir uns für Anlagen aus der WEINIG Gruppe“, erläutert Produktionsleiter Rainer Weitzenbürger. Im Sommer 2016 nahm man einen CombiScan Evo C200 sowie eine ProfiPress T „next Generation“ in Betrieb. Der CombiScan ermittelt unerwünschte Holzmerkmale und gibt die Daten an die Hochleistungs-Kappanlage OptiCut 450 Quantum weiter. Die Visualisierung OptiCore Direct zeigt die Scanergebnisse samt den erforderlichen Kappschnitten an. Der Scanner hat vierseitige Laser- und Farbkameras. „Aufgrund der hohen Auflösung erkennt der Scanner Farbdefekte wie Splint oder Rotkern äußerst zuverlässig. In der neuesten Version haben wir die Breitenvermessung verbessert, was besonders für die Plattenherstellung von Vorteil ist“, so Jörn Dittgen von Luxscan. Der Scanner ist mit Lasersensoren sowie mit Schrägrisslaser (Angle-Cracks Module – ACM) ausgestattet. Durch den Einsatz der vier spe-ziell positionierten Laser ist das ACM in der Lage, entscheidende Zusatzinformationen zur Erkennung von schrägen Rissen zu gewinnen. Die Inbetriebnahme war einfach: „Der Scanner lief quasi auf Knopfdruck“, berichtet Weitzenbürger. (Quelle: Holzkurier) 

Punktlandung

Foto: BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Vom krummen, verdrehten Balken zum geraden, optisch ansprechenden BSH-Produkt ist ein schwieriger Weg. Schneller Durchlauf ist weniger gefragt, als das korrekte Ergebnis. Stabilame in Belgien erreicht mit einem Einstiegsscanner die perfekte Qualität. 

Rustikale, ästhetische Optik ist bei den Lamellen gefordert, die Stabilame für BSH-Produkte und Blockhauswände herstellt. Kleinere Holzfehler werden toleriert, aber gerade muss das Werkstück sein. Dies ist bei Durchmessern bis zu 60 cm und großen Längen gar nicht so einfach. Mechanisches „Durchdrücken“ bietet sich nicht an. Mit einer listigen, aber wenig aufwendigen Lösung erreicht Stabilame trotzdem ein perfektes Ergebnis. Überraschend dabei: Basis ist Scanner-Technologie, die sonst eher in schnellen Bearbeitungen zuhause ist. Und mehr noch: Mit den WEINIG Modellen ShapeScan und EasyScan erweist sich sogar kompakte Einstiegstechnologie als völlig ausreichend für die anspruchsvolle Anwendung. Im ShapeScan misst ein Sensor zunächst Krümmung und/oder Verdrehung der festigkeitssortierten Ware. Die ermittelten Daten fließen in die anschließende Optimierung im EasyScan mit ein. Dann arbeitet die WEINIG OptiCut 450 Quantum die Schnittliste nach der vordefinierten Qualität ab. Bei Stabilame ist man begeistert. Vor allem, weil die Anlage inklusive Beschickung sogar mannlos im Durchlauf arbeiten kann. Die Palette mit dem Rohholz muss dann nur noch vorn entstapelt werden.

Foto:
BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Je anspruchsvoller, desto besser

Schiff unter vollen Segeln: 800 m3 BSH und 270 t Duplex-Stahl sind im Louis Vuitton Museum in Paris verbaut – Bild: HESS-TIMBER / Rensteph Thompson

Das Louis Vuitton Museum in Paris ist ein rauschendes Fest der Sinne in Stahl, Glas und Holz. Bei Planung und Ausführung waren Mut und Ideen gefragt. Gerade die richtige Herausforderung für Mathias Hofmann und sein Unternehmen Hess Timber. 

Louis Vuitton ist als Hersteller von exklusivem Reisegepäck, Damentaschen und Champagner weltweit bekannt. Hinter der Marke steht mit Bernhard Arnault Frankreichs reichster Mann. Ein Kunstliebhaber, der vor kurzem im Süden von Paris das Museum der Stiftung Louis Vuitton errichten ließ. Die Planung verantwortete der nordamerikanische Star-Baumeister Frank Gehry. Kosten spielten eine eher untergeordnete Rolle, dafür galten für die einzelnen Gewerke höchste Anforderungen an Qualität und Kreativität.

Mathias Hofmann gewann mit seinem Unternehmen Hess Timber die Ausschreibung für den Holzanteil der verwinkelten, aufwändig gestalteten Dachlandschaft aus 12 Segeln. „Je anspruchsvoller desto besser, ich liebe solche Projekte“, beschreibt der Mann aus dem bayrischen Kleinheubach seine Philosophie. Mathias Hofmann hat sich mit unkonventioneller Denkweise und Risikobereitschaft einen Platz ganz oben im internationalen Ingenieurs-Holzbau erobert. Ein wenig bedauert er, dass das hart umkämpfte Tagesgeschäft, Tragwerke für normale Hallen zu bauen, etwas in den Hintergrund getreten ist. Der Aufwand für die Großprojekte ist hoch. „Jedes Mal braucht es praktisch eine neue Technik“, sagt er. So auch beim Museum Louis Vuitton. Die geforderten, teilweise zweifach in sich gekrümmten Firstträger wurden auf einem selbst entwickelten Pressbett hergestellt. Die Bauherren beeindruckte Mathias Hofmann bei der Auftragsvergabe durch eine ungewöhnliche Art der Stäbchen basierten Blockverleimung. Der Clou ist eine Stäbchen-Decklamelle, die somit von oben und unten die gleiche Optik wie von den Seiten bietet. 

Dass bei der Fahrt mit den bis zu 28 Meter langen Leimbindern durch die Millionen-Metropole Paris kein Chaos entstand, ist einer weiteren unorthodoxen Idee von Mathias Hofmann zu verdanken – Hess Limitless. Das Verfahren beruht auf einer speziellen Verklebungsgeometrie und erlaubt es, im Prinzip ohne Längenbegrenzung und Tragfähigkeitsverlust, Träger in einzelnen kurzen Segmenten zu transportieren. Zusammengesetzt werden sie erst vor Ort auf der Baustelle. Mathias Hofmann kann sich mit WEINIG auf einen exzellenten Partner verlassen. Das Auskappen der Fehlstellen übernimmt bei Hess Timber eine OptiCut. Die Keilverzinkung der Lamellen erledigen zwei PowerJoint-Anlagen. Anschließend wird auf einem Powermat verleimfähig gehobelt. „Ich habe die Entscheidung für WEINIG nie bereut“, sagt Mathias Hofmann.

Bild: HESS-TIMBER / © Rensteph Thompson

„Man muss erst verstehen, was man will“

Tiger You, Gründer und Geschäftsführer von Tiger Excellent Wood Sdn Bhd

Der Mann hinter dem Schreibtisch trägt einen markanten Namen und ist eine ebenso markante Persönlichkeit. Im malaiischen Rubberwood-Geschäft ist Herr Tiger You eine feste Größe. 

Das Unternehmen Tiger Excellence Wood produziert in Malaysia Möbelteile aus Rubberwood, dem asiatischen Plantagenholz. Das Rohmaterial liefert die eigene Plantage. Das Restholz wird an Hackschnitzel-Hersteller verkauft. Eine lange Wertschöpfungskette, die viel aussagt über die Qualität des Unternehmens. Auf dem Wunschzettel von Inhaber Tiger You standen schon lange eine höhere Produktivität für die Fertigung und Unabhängigkeit von Zulieferern. Besonders der arbeitsintensive Sortierprozess für das Rubberwood mit seinen zahlreichen Farbnuancen sollte effizienter werden. Für den Geschäftserfolg stellt dies eine Kernaufgabe dar, da homogene Oberflächen das Qualitätsmerkmal schlechthin sind. Herrn Tiger You war klar, dass die Umsetzung seines Vorhabens Zeit brauchte. „Man muss zuerst verstehen, was man benötigt und was man überhaupt will,“ betont er. WEINIG Asia überzeugte Tiger Excellence Wood schließlich mit einer einzigartigen Kombination aus High-Speed-Lösung und Zwei-Seiten-Bewertung des Werkstücks – dem maßgeblichen Alleinstellungsmerkmal in der Branche. Die maßgeschneiderte Anlage ist in der Lage, 125 Teile pro Minute zu produzieren. Wesentliche Komponenten sind eine OptiCut Quantum 450 Kappsäge, eine speziell entwickelte Automatisation und ein Matchscan Scanner. Der Scanner verfügt über hochauflösende Farbkameras, die 300 Teile pro Minute in 6 verschiedenen Farbabstufungen unterscheiden. Hinter dem Scanner befindet sich eine Sprühvorrichtung, die die schlechte Brettseite für die weitere Verarbeitung markiert. Mit der Leistung der Anlage ist Tiger Excellence Wood hoch zufrieden. „Deutsche Maschinen sind ihren Preis wert“, sagt Herr Tiger You und fügt hinzu: „Taiwanesische Maschinen mögen zwar billiger sein, aber die Qualität ist nicht gewährleistet. Auf lange Sicht kann der hohe Unterhaltsaufwand sogar die Anschaffungskosten für eine deutsche Maschine übersteigen“. 

Quelle: Panels & Furniture Asia

Mission Zukunft

Minimale Störanfälligkeit und einfache Bedienung: CombiScan+ bei JCE Chile

J. Christer Ericsson, Gründer und Namensgeber der JCE Group, ist eine Legende. Ein kreativer Kopf, der stets wusste, wo die Zukunftschancen liegen. Als der ehemalige Marineoffizier eine zweite Karriere als Unternehmer startete, blieb er zunächst seinem Umfeld treu. Mit der Idee, die Ketten zum Beladen der Schiffscontainer durch Kunststoffbänder zu ersetzen, hatte er sofort Erfolg. Eine andere Idee, nämlich spektakuläre Hotel-Plattformen auf hoher See zu bauen, machte ihn weltweit bekannt. Heute ist die JCE Group eine international tätige Investment-Gesellschaft mit Sitz in Göteborg. Das Hauptquartier steuert eine gigantische Breite von Aktivitäten, die sich durch Fortschrittlichkeit und Nachhaltigkeit auszeichnen. Dem Meer ist der Konzern durch Offshore-Engagements in Windkraftprojekte verbunden geblieben. Ein anderer Eckpfeiler ist die Holzindustrie. In der Spanplatten- und Sägewerksbranche ist man Marktführer. Als Partner sind die gefragt, die die innovative Ausrichtung mitgestalten können. WEINIG gehört dazu. Bei JCE Chile S.A. wurde ein CombiScan+ C 600 Scanner für die 4-seitige Erkennung durch Laser- und Farbkameras installiert, der auch mit Röntgensensoren ausgestattet ist. Er wird bei der Produktion von Keilzinkware und Platten eingesetzt. Nach der bis dato praktizierten Kreidemarkierung läutete er eine neue Ära der Optimierung bei JCE Chile ein. Wo früher maximal 22.000 lfm/Schicht möglich waren, sind es heute 30.000. Zusätzlich wurde in eine High-Speed-Optimierkappanlage OptiCut OC 450 FJ+ investiert. Die Ausbeutesteigerung beträgt bis zu 6 Prozent, die Fehlerquote ist im Vergleich zur alten Kappanlage dramatisch zurückgegangen. „Früher war der Zuschnitt ein Riesenproblem. Heute nicht mehr“, heißt es bei JCE.

Im Sekundentakt zu Top-BSH

PowerJoint-Power: Dank der einseitig offenen Bauweise 2 x 15 Verbindungen pro Minute

Alle zwei Sekunden wird bei der Firma Weinberger in Österreich eine BSH-Lamelle gezinkt. Aber Leistung steht nicht im Vordergrund. Es zählt die Qualität.

Ein komplett neues Anlagenkonzept für die BSH-Fertigung hat Weinberger Holz in Abtenau vor kurzem in Betrieb genommen. Gleich zwei Hochleistungs-Kompaktanlagen aus der WEINIG GreconLine sorgen für 30 Längsverbindungen pro Minute. In der Regel ist ein Strang für die makellosen Decklagen, der zweite für die Mittellagen verantwortlich. Wenn aber – etwa bei starken Bindern – der Decklagenanteil gering ist, zinken beide Maschinen Mittellagen. Zweites Highlight: Da die Keilzinkungen von nur einer Kappsäge, einer WEINIG OptiCut Quantum 450, bedient werden, lässt sich ohne große Puffer aus einem Rohwarenbrett sowohl Deck- als auch Mittellagenqualität bearbeiten.

Durch die Gewinnung makelloser Teile aus der Rohware verbessert Weinberger seine Oberflächenqualität auf ein nach eigener Aussage „nie da gewesenes Niveau“. Bei der Keilzinkung auf den beiden Maschinen vom Typ PowerJoint 15 kam erstmals die „einseitig komplett offene Konstruktionsweise“ zum Einsatz. Das Holz fährt per Querförderer direkt in die Bearbeitungszone, braucht dort nur mehr fein positioniert werden und sofort geht die Zinkung los. Im Vergleich mit Strangpressen haben die Kompaktanlagen wesentlich höhere Verpressgüte, ist man bei Weinberger überzeugt. Die Einzelklemmung mindert Zinkenversatz. Und das steht für die qualitätsgetriebenen Kärntner an erster Stelle.

Quelle: Holzkurier

Mit Massivholzplatten für die Zukunft gerüstet

WEINIG Referenzen

Bereits seit 2001 betreibt der Laubholzsäger Walter Ohnemus eine Zuschnittanlage. 2011 hat er den nächsten Schritt in Richtung Weiterverarbeitung gewagt: Eine Massivholzplatten-Fertigung in Kappel-Grafenhausen mit der ProfiPress T 3500 von Dimter.

Meldungen

Verpackertage bei WEINIG DIMTER in Illertissen / 08. und 09. November 2017

WEINIG DIMTER und HOLZ-HER laden Sie zu den WEINIG DIMTER Verpackertagen nach Illertissen ein!

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