WEINIG Werkzeugschleifmaschinen: Das optimale Umfeld für eine flexible Produktion

Werkzeugschleifmaschinen sind ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitungen, um ein Profil zu fertigen. Und so wie die Kehlmaschine das Herzstück der Fertigung ist, ist die Schleifmaschine das Herzstück des Schleifraums. Hier werden die Hobelköpfe bestückt, die Messer geschliffen und die Werkzeuge vermessen.
Die Qualität des Endprodukts wird bereits beim Schleifprozess beeinflusst. WEINIG Werkzeugschleifmaschinen der Rondamat-Serie ermöglichen ein hochpräzises Schleifen, dessen Qualität sich im Endprodukt widerspiegelt. Bei Highspeed-Anwendungen ist diese Präzision die Grundvoraussetzung für den Jointvorgang in der Maschine.

Daneben bieten WEINIG Werkzeugschleifmaschinen weitere Vorteile, die vor allem die Flexibilität in der Vorbereitung der Werkzeuge betreffen. So sind bei entsprechender Planung die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit an der richtigen Maschine.

Entdecken Sie die Rondamat-Serie mit ihren zahlreichen Möglichkeiten und Vorteilen, die Ihrem Betrieb eine neue Perspektive verleihen können.

WEINIG Rondamatserie

WEINIG Rondamatserie

Hochgenaue Werkzeugschleifmaschinen

  • Perfekte Vorbereitung der Produktion
  • Ideal abgestimmt auf die Kehlmaschine
  • Vielfältige Möglichkeiten
  • Unabhängigkeit von Schleifdiensten
Detailseite Rondamat-Serie

WEINIG System Plus

WEINIG System Plus

Alles aus WEINIG Hand: Von der Zeichnung bis zur Profilherstellung

  • Ein durchgängiges System von der Idee bis zur Produktion
  • Verkürzung der Durchlaufzeit durch Reduzierung der Prozessschritte
  • Papierlose Fertigung dank Datentransfer
  • Wiederauffinden vorhandener Profile und Werkzeuge durch Verwaltung mit Suchfunktion
  • Minimierung der Stillstandzeiten durch optimale Arbeitsvorbereitung
Detailseite WEINIG System Plus

Referenzen

Prozesse zusammenführen – effizienter arbeiten

Gute Technik macht gute Laune: James Vincent (links) and Patrick McQuaid vor ihrer neuen CNC-Werkzeugschleifmaschine

Das WEINIG System Plus verknüpft alle Prozesse bis zum Rüsten der Maschine miteinander. Nach dem guten Start in Europa sorgt die Technologie jetzt auch in den USA für Furore.

Komfortabel am Büro-PC von der Profilidee automatisiert bis zum fertigen Produkt. Diese Philosophie zündet in immer mehr Ländern. In den USA entschied sich mit der Legere Group gleich ein echtes Branchen-Schwergewicht als erstes Unternehmen zur Investition in das WEINIG System Plus. Hier war es vor allem das Problem, gut ausgebildete Fachkräfte zu bekommen, das den Ausschlag für die einfache, vernetzte Lösung gab. Wie alle anderen Anwender des WEINIG System Plus weist Legere ein besonderes Merkmal auf: die Profilvielfalt. Auch bei Anderson & McQuaid Co, Ltd. in Massachusetts ist dies der Fall. Über 240 verschiedene Profile hat der Betrieb im Programm. Die Palette reicht von sägerauh bis feingehobelt, von Kirschenholz bis Mahagoni. Alles wird in der eigenen Werkstatt produziert, ist entweder auf Lager oder kann wenigstens noch am selben Tag mitgenommen werden. 

Die Flexibilität ist neben der Qualität das Differenzierungsmerkmal Nr. 1 von Anderson & McQuaid auf dem Markt. Der hohe Anspruch verlangte eine zeitgemäße Lösung für die Arbeitsvorbereitung. Das Unternehmen fand sie im WEINIG System Plus. Herzstück ist die Software Moulder Master. Dazu kommen als Hardwarekomponenten der OptiControl Digital Messstand, die Werkzeugschleifmaschine Rondamat 1000 CNC und der Profilierautomat Powermat 700. Wie Legere entschied sich auch Anderson & McQuaid für die große CNC-Lösung beim Schleifen und Schärfen. Der Rondamat 1000 CNC liefert eine konstante Qualität bei höchster Bearbeitungsgenauigkeit – unabhängig von der Komplexität der Kontur oder der Anzahl an Schneiden. 

Firmenchef Patrick McQuaid ist begeistert von seiner neuen Investition. „Das WEINIG System Plus kann all das, was wir als gute Handwerker können, aber schneller und präziser”, sagt er. Seit der Einführung der Technologie hat sein Betrieb den Durchlauf deutlich gesteigert. 

Nägel mit Köpfen gemacht

Gerader Weg zum Erfolg: Tony Sulimro (Inhaber von San Lim) und sein Produktionsleiter Nguyen Dinh Khanh, links und rechts davon: Tran Hoia Son und Chung Van Dang (Michael Weinig Asia)

Vietnam gehört zu den „Tiger-Staaten” in Südostasien. Das Unternehmen San Lim Furniture ist ein Beispiel für die beeindruckende Entwicklung der Region. In den Werkshallen steht mehr WEINIG Technologie als im Expo Center Tauberbischofsheim.

Mit einem Anstieg des BIP von über sechs Prozent gehörte Vietnam 2016 zu den besonders wachstumsstarken Ländern in der Welt. Die Möbelindustrie hat an dem Boom großen Anteil. San Lim Furniture ist eines der Unternehmen aus der Branche, die mit hochwertigen Produkten vor allem erfolgreich nach Nordamerika exportieren. Im Rahmen der kräftigen Expansion in den letzten Jahren wurde auch in Fertigungstechnologie investiert. Dabei hat das Unternehmen eine klare Marschrichtung ausgegeben: Nur das Beste und nur die Gesamtlösung aus einer Hand. Auf der Suche nach dem Partner, der diesen Vorstellungen entspricht, landete San Lim fast zwangsläufig bei der WEINIG Gruppe. Inhaber Tony Sulimro sagt ganz deutlich: „Maßgeblich für die Entscheidung waren der Markenname und die fortschrittliche Technologie.” Als weiteres Kriterium nennt er den ausgezeichneten Service. Mit der Niederlassung in Singapur verfügt WEINIG über einen leistungsstarken Ansprechpartner in der Region. 2015 kaufte San Lim 14 Maschinen und Systeme, mit denen nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Holzbearbeitung abgedeckt wird. Das Spektrum reicht vom Kehlautomaten über die Werkzeugschleifmaschine, die Optimier-Kappsäge und das CNC-Center bis zu Automatisierung und Scannertechnologie. „San Lim ist mit dieser Fertigungslinie ein technologischer Vorreiter in der Region”, betont Anthony Teo von Michael Weinig Asia. Die Erfahrungen des Unternehmens mit der hocheffizienten Technik waren von Anfang an gut. So gut, dass San Lim 2016 gleich noch weitere 16 Maschinen bestellte. „Eine solche Bestätigung für Kundenzufriedenheit dürfte wohl weltweit fast einzigartig sein”, freut sich Anthony Teo. 

Wie ein Bindestrich im Meer

© J.HOUYVET / LUMIERESMARINES.COM

3,5 Millionen Touristen überqueren sie jedes Jahr. Die 1.600 m lange Brücke aus Eichenholz und Stahl bedeutet den einzigen Zugang zum französischen UNESCO-Weltkulturerbe Le-Mont-Saint-Michel. Alle Holzarbeiten verantwortete Les Ateliers Aubert-Labansat – einer der besten Restaurateure im Land.

Schon von weitem sichtbar ragt an der französischen Nordküste Le-Mont-Saint-Michel aus dem Wattenmeer. Ihre imposante Höhe hat die mittelalterliche Touristen-Attraktion der befestigten Abtei mit dem spitzen Kirchturm aus dem 19. Jahrhundert zu verdanken. Unterhalb der mächtigen Schildmauern drängen sich ein paar Hotels und Restaurants. Auch eine Post, eine Polizeistation und ein Rathaus gibt es. 

Nur 41 Menschen wohnen auf dem Berg im Meer. Ein Gutteil davon sind die Mönche und Nonnen der Abtei. Restaurateure gehören zum gewohnten Bild in den engen Gassen der Mini-Gemeinde. Einer von Ihnen ist Les Ateliers Aubert-Labansat. Mit dem „Qualibat Monuments Historiques“ besitzt der Handwerksbetrieb eine der wenigen Lizenzen, die zu öffentlichen Aufträgen für historische Bauten berechtigen. Die Handschrift des Spezialisten prägt das Bild von Le-Mont-Saint-Michel – von der Kirchenspitze bis zum Zugang der Insel über das Meer.

Dieser erfolgt seit 2014 über eine mit Eichenbohlen beplankte Brücke, die den über hundertjährigen Damm ersetzte. Die Tragkonstruktion hat die Aufgabe, die zunehmende Versandung zu verhindern, die durch den fehlenden Wasserabfluss begünstigt worden war. Wie ein mit dem Bleistift gezogener Bindestrich sollte der halbrund konzipierte Steg vom Festland zur Insel verlaufen, so der Architekt Dietmar Feichtinger. Dies ist gelungen. Die Brücke durchquert unauffällig das Wattenmeer, ohne den Blick auf das eindrucksvolle Naturspektakel zu stören. 2000 m3 Eichenholz wurden für das Projekt angeliefert. Gerade mal 550 m3 davon genügten letztlich den hohen Anforderungen an die Qualität. Zwei Jahre Bauzeit benötigte das 35 Millionen Euro teure Bauwerk. Autos müssen draußen bleiben. Stattdessen verkehrt vom entfernten Parkplatz aus ein Shuttle-Bus bis zur Mitte der Brücke. Die verbleibende Strecke müssen die Besucher zu Fuß zurücklegen. Hotelgästen wird „leichtes Reisegepäck“ empfohlen. Für Gilbert Pierre, Geschäftsführer der Manufaktur Aubert-Labansat, ist die Brücke von Le-Mont-Saint-Michel eine bedeutende Referenz. Daneben hat er an der Restauration vieler Kulturdenkmäler wie dem Schloss von Versailles mitgewirkt. Verwendet wird ausschließlich Eiche, die klassische Holzart in Frankreich. Handarbeit macht den Großteil der äußerst anspruchsvollen Tätigkeiten in seinem Betrieb aus. „So viel Maschinentechnik wie möglich – wenn möglich“, lautet dennoch die Maxime des Geschäftsführers, der dabei vor allem Wirtschaftlichkeit und Qualität im Auge hat. „WEINIG steht für exzellente deutsche Maschinentechnik und ist genau der richtige Partner für uns“, sagt Gilbert Pierre. Zum Hobeln und Profilieren verwendet der Betrieb einen Profimat Fortec der Gold-Serie. Das Auftrennen erledigt eine Längskreissäge vom Typ FlexiRip. Herzstück ist allerdings eine Werkzeugschleifmaschine aus der Rondamat-Serie. Bei über 600 verschiedenen Profilen, die nach historischem Vorbild angefertigt werden müssen, leistet die Maschine perfekte Dienste. Die Profile werden vom alten Muster mit einem Metallkamm abgenommen und dann im Rondamat schnell und exakt nach dem Vorbild angefertigt. „Oft benötigen wir ein Profil nur ein einziges Mal. Dennoch ist die Herstellung mit dem Rondamat wirtschaftlich“, betont Gilbert Pierre.

Jeder der 49 Mitarbeiter des Atelier Aubert-Labansat begleitet mit seiner Fachkompetenz ein Projekt vom Anfang bis zum Ende. „Das schafft eine tiefe Verbundenheit mit der Arbeit“, weiß Gilbert Pierre. Der dem Alten verpflichtete Restaurationsbetrieb überrascht durch ein sehr fortschriftliches Mitbestimmungsmodell. Die Beschäftigten können Teilhaber an der Firma werden und damit an der großen Aufgabe, das französische Kulturerbe zu bewahren. Noch-Mehrheitseigner Gilbert Pierre zieht sich in diesem Jahr zurück. Er hatte eigentlich Automechaniker werden wollen. Sein Vater schickte ihn stattdessen in die Schreinerei. „So war das halt damals“, meint der erfolgreiche Unternehmer und lächelt. 

Fremdgegangen und nichts bereut – die Dauerholz-Story

Terrasse

Peter Weller: “Wenn ich ein Gesamtkonzept haben will, gibt es keine Alternative zu Weinig.“


Die Idee entstand in Hamburg. Zum Produzieren ging es raus nach MeckPom. Das Fremdgehen hat die Firma richtig in Schwung gebracht. Ein heißes Thema sind die Dauerholz-Terrassendielen aber von Natur aus.  

Vor einigen Jahren machte ein Hamburger Tischler eine sensationelle Entdeckung: Anders als vergleichbare Konservierungsmittel dringt erhitztes Wachs bis in den Holzkern vor und gewährleistet echten Tiefenschutz. Der Tüftler fand mutige Geldgeber, die an die Idee glaubten. Vor allem, weil der Außenbereich mit Terrassendielen und Konstruktionsholz ein weites Feld für das ökologische Wachsholz mit seiner hohen Resistenz gegen Witterungseinflüsse, Feuchtigkeit und Schädlingsbefall bietet. In Dabel, unweit von Schwerin, entstand in einem idealen Umfeld das Produktionswerk.
 
Die maßgeschneiderte Dauerholz-Fertigungslinie wurde in enger Zusammenarbeit mit den Projekt-Spezialisten der Weinig Concept entworfen und installiert. Neben einer Hobel- und Profiliermaschine, einer Highspeed-Optimierkappsäge, einer Krümmungskappsäge, einem Scanner sowie einer Keilzinkenanlage umfasst die Anlage auch eine Werkzeugschleifmaschine aus dem breiten Weinig Portfolio. „Wir wollten den gesamten Prozess hier im Hause haben und bei der Werkzeugvorbereitung völlig autark von Zulieferern sein“, begründet Werksleiter Peter Weller die Entscheidung.

Das größte Augenmerk legte Dauerholz auf die Optimierung der Holzausbeute und die Veredelung. „Wir haben eine Ausbeuteanalyse durchgeführt und dabei festgestellt, dass wir die Kappverluste mehr als halbieren konnten“, bilanziert Peter Weller. Einen Anteil an diesem Erfolg hat auch der Kehlautomat. Er ist mit „schwimmenden“ Vertikalspindeln ausgestattet, die durch ihre flexible Lagerung der natürlichen Krümmung des Holzes bei großen Längen folgen. Einschläge am Werkstückanfang und -ende werden auf diese Weise vermieden, und ein Finishhobeln mit weiterer Spanabnahme ist nicht erforderlich.

Meldungen

Das WEINIG System Plus reist um die Welt

Das WEINIG System Plus ist ein einzigartiges System zur papierlosen Verknüpfung der Arbeitsvorbereitung im Büro oder Schleifraum mit der...

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Hohe Prozesssicherheit mit WEINIG System Plus

Das neue System Plus verknüpft alle der Produktion vorgelagerten Prozesse mit Hilfe einer einzigen Software.

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