WEINIG CNC-Bearbeitungscenter: Flexibel und Sicher in die Zukunft

Die WEINIG CNC-Bearbeitungscenter sind für Flächen- und Stabteile aus Massivholz für höchste Qualitäts- und Flexibilitätsansprüche konzipiert. Fenster, Türen, Fassaden, Wintergarten, ja selbst Möbel- oder Gestellbau sind nur ein Teil der bisherigen Einsatzbereichen.

Ob Handwerk oder Industrie, durch ein großes Portfolio an Bearbeitungsaggregaten, Mechanisierungsvarianten und Softwarelösungen in den einzelnen Baureihen bleiben kein Wunsch unerfüllt. Alle Maschinen lassen sich optimal für jede individuelle Anwendungs- und Leistungsanforderung ausstatten. Zusätzlich liefert WEINIG alles rund um CNC-Bearbeitungszentren bis hin zur Projektierung von Gesamtlösungen. Alles aus einer Hand, alles von WEINIG

WEINIG stellt Ihnen die gesamte Erfahrung von über 3 000 Fenstermaschinen-Installationen weltweit zur Verfügung. Damit sind Sie für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet.

WEINIG Conturex Serie

WEINIG Conturex

Profiliercenter-Serie für Handwerk und Industrie

  • Komplettbearbeitung in einer Aufspannung
  • Rüstzeitfreie Bearbeitung auch bei kleinen Losgrößen
  • Mannarme Fertigung durch volle Automatisierung
  • Höchste Flexibilität durch große Werkzeugmagazine
  • Energie-Rückspeisemodule zur Energieeinsparung
Detailseite Conturex Bearbeitungscenter

WEINIG Conturex SYSTEM Anlagen

WEINIG Conturex SYSTEM Anlagen

Verkettete Systemlösungen für Industrie mit großem Ausstoß

  • Vernetzung der einzelnen Fertigungsschritte auf Basis bewährter Conturextechnik
  • Alles aus einer Hand: WEINIG - Der Partner in der Massivholzbearbeitung
  • Maßgeschneiderte Komplettlösungen für beste Wirtschaftlichkeit und Qualität
Detailseite Conturex SYSTEM Anlagen

Referenzen

WEINIG und Bittel AG in Zermatt: Kraftakt im Hochgebirge

Durch das Werkstattfenster leuchtet das Matterhorn in strahlendem Licht. Ein traumhafter Ausblick, doch im Gegensatz zu Millionen von Touristen für Markus Bittel Alltag. Er führt am Fuße des 4478 hohen Schweizer Berggiganten eine Schreinerei. Wie seine High-Tech-Fensteranlage hoch nach Zermatt kam, ist eine spannende Geschichte.

Es gibt Dinge, die sind unzertrennbar. So wie Tisch und Stuhl. Oder auch Zermatt und das Matterhorn. Rund 1,2 Millionen Gästeübernachtungen verzeichnet jedes Jahr die Touristenhochburg im Schweizer Wallis. Das Matterhorn gibt dem schicken Städtchen sein unverwechselbares Gesicht. In der Region mit ihren insgesamt 22 Viertausendern tummeln sich im Sommer Bergsteiger und im Winter Skifahrer. Viele Prominente besitzen hier ein Chalet. Der Verkehr in den engen Straßen ist fast geräuschlos, denn Zermatt ist eine autofreie Zone, in der nur E-Mobilität erlaubt ist. Wer als motorisierter Tourist hinein will, muss sein Fahrzeug im Terminal Täsch zurücklassen. Die restlichen 5 Kilometer werden dann im Bahn-Shuttle bewältigt. Für den, der es sich leisten kann, steht gleich neben der Station ein Hubschrauberlandeplatz zur Verfügung. Schreinermeister Markus Bittel sieht eine solche Einrichtung eher pragmatisch. Der Hubschrauber ist in den Bergen ein normales Transportmittel. Einmal lieferte Markus Bittel Fenster samt Verglasung aus der Luft auf die Baustelle in 3.500 Meter Höhe. Spektakulär, doch für ihn nur eine Randbemerkung wert. Der gebürtige Zermatter will eigentlich nur seiner Arbeit nachgehen. So wie es schon sein Vater und sein Großvater getan haben.

Genau wie die Generationen davor, ist er auf Innenausbau und Fensterbau spezialisiert. Derzeit führt er das Geschäft mit oft bis zu 14 Mitarbeitern gemeinsam mit seinem Bruder. Besonders der Fensterbau entwickelt sich bei der Bittel AG stetig. Aktuell entfallen bis zu 70 Prozent der Fertigung auf Holz- und Holz-Alufenster sowie auf Hebe-/Schiebetüren und Nebenprodukte. Jedes Jahr verlassen 1.800 bis 2.000 Fenstereinheiten die Werkstatt. Durchaus ein Grund zur Zufriedenheit, wenn nicht die besonderen Umstände des Standorts Zermatt wären. Quasi mitten durch seine Werkstatt bewegen sich von früh bis abends Wanderer, Mountain-Bike-Fahrer und Elektromobile in großer Zahl bergauf und bergab. Markus Bittel erlebt täglich vor der Tür die Enge des Mattertals. Auf der rechten Straßenseite produziert er in einem schönen alten Gebäude, das er angemietet hat. Mehr Platz ist an dieser Stelle nicht. Schon gar nicht für die Abteilung Oberfläche. Es blieb nur das Ausweichen auf einen schmalen Streifen auf der anderen Straßenseite. Dort drückt sich jetzt ein kleiner Betonbau an den nahen Hang. Drinnen ist wenig Platz. Bei gutem Wetter wird deshalb der ein oder andere Prozess schon einmal nach draußen verlagert.

Expandiert hätte Markus Bittel gern, doch es gibt da ein Problem: „Bei einem Quadratmeterpreis von etwa 3000 Schweizer Franken in Zermatt muss man schon rechnen“, meint er. Dazu bereitet ihm der Standort, in dem immerhin 90 Prozent seiner Kundschaft beheimatet sind, noch eine andere Sorge: „Wir kriegen hier kaum Fachkräfte. Die jungen Leute aus dem Tal wollen nicht das ganze Jahr oben in den Bergen leben“. Bis vor vier Jahren hat er diesen Mangel noch nicht so gespürt. Dann erkrankte sein Schwager, der die Fertigung auf den herkömmlichen Einzelmaschinen perfekt beherrschte, schwer. Nach seinem Ausfall wusste Markus Bittel, dass er die Produktionsweise komplett umstellen musste. Im Internet stieß er auf die Weinig Conturex. Das war exakt die Lösung, die ihm vorschwebte. „Rationelle Einzelteilfertigung ohne ständiges Umrüsten, dazu noch tolle Bearbeitungsqualität durch die Zangentisch-Technologie“, fasst er seine persönlichen Highlights zusammen. Im Vergleich zu anderen Maschinen auf dem Markt begeisterte ihn die Weinig Philosophie, nach der „der Tisch fährt und nicht das Werkzeug“, wie er es ausdrückt. Insgesamt passte die extrem flexible Auslegung der Conturex-Konzeption ideal zu seinen vielen Aufträgen mit kleinen Losgrößen. Nach dem ersten Direktkontakt mit dem Gebietsverkaufsleiter Erik Barmettler von Weinig Holz-Her Schweiz überzeugte ihn der Besuch eines Referenzbetriebes endgültig. Doch noch fehlte ihm der Mut für die beträchtliche Investition. Dann brachte ein eher zufälliges Ereignis die Wende. Auf Einladung eines Geschäftspartners besuchte er den Vortrag eines bekannten Motivators. Es war ein mitreißender Abend, der ihm eine enorme Kraft verlieh, erinnert sich Markus Bittel: „Am Ende habe ich zu meiner Frau gesagt: So, jetzt gehen wir nach Hause und kaufen die Conturex“.

In wenigen Sekunden bekam klare Konturen, was den Schreinermeister schon seit Jahren nicht mehr ruhig schlafen ließ: die Zukunftsausrichtung seines Betriebes. Welches Modell er sich konkret anschaffen wollte, stand aus Platzgründen fest: Eine Conturex Compact, die Einstiegsvariante des breiten Weinig Programms für die CNC-Fensterfertigung. Die Maschine verfügt über ein Portal und zwei Aggregate, darunter eine Universalspindel für die Rundumbearbeitung. Bei der Konfiguration des CNC-Centers spielt die Wahl der Eckverbindungstechnik naturgemäß eine wichtige Rolle. In den Bergen wird das Thema aber unter anderen Gesichtspunkten diskutiert als im Tal: „Einige Kunden der Schreinerei sind auf über 3.000 m daheim. Die Fenster müssen dort Winden bis zu 200 Km/h standhalten“, sagt Erik Barmettler. Um die nötige Stabilität für die Fensterkonstruktion zu gewährleisten, entschied man sich für das Oertli System Connect, eine Eckverbindung mit Langloch-Zapfen. Ein weiteres Merkmal der Conturex von Markus Bittel ist die Auslegung auf Längen bis zu 6 Meter anstelle der üblichen 4,50 Meter.

Seit Mai steht nun die Weinig Fenstermaschine in der Werkstatt des Schreinermeisters und produziert zur vollsten Zufriedenheit des Betriebs. Davor jedoch lag ein langer Weg nach Zermatt. Schon beim ersten Ortstermin mit den Weinig Spezialisten hatte sich gezeigt, dass buchstäblich Zentimeterarbeit nötig war, um die tonnenschwere Maschine in die kleine Werkstatt zu bekommen. Letztlich musste sogar noch ein Loch in der Decke geschaffen werden, weil die Absaugung sonst nicht gepasst hätte. Das zu befürchtende Statikproblem durch die bauliche Veränderung bekam man durch eine Abstützung mit Stahlträgern in den Griff.

Nach Klärung der Platzfrage war es im März 2018 eigentlich nur noch um die Installation der Maschine gegangen. Nur noch? Nein. Zermatt ist auch hier sehr speziell. Für Schwertransporte bedarf es einer Sondergenehmigung. Und die erhält man nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters im Mai und November. Dann nämlich, wenn keine Saison ist. Markus Bittel entschied sich für den bevorstehenden Frühling, gleich nach der Schneeschmelze. Unten im Tal wurde die 16,5 Tonnen schwere Conturex auf zwei kleinere Transporter umgeladen und dann in den an das über 1.600 Meter gelegenen Ziel transportiert. Von der Gemeinde hatte man nur eine Stunde Zeit zum Abladen bekommen. Eine große Herausforderung, die das Weinig Monteur-Team am Ende bravourös bewältigte. „Keine andere Weinig Conturex produziert an einen so hoch gelegenen Ort wie diese“, vermerkt Erik Barmettler nicht ohne Stolz. Dass sich die Mühen gelohnt haben, ist bereits spürbar. Markus Bittel kann durch die Conturex-Technologie nun mit dem Wettbewerb im Tal locker mithalten – sowohl bei der Flexibilität als auch bei der Lieferschnelligkeit. Die ist in Zermatt von besonderer Bedeutung, denn seine Kunden kommen häufig aus Gastronomie und Hotellerie. Den Profis bleibt zwischen den beiden Saisonabschnitten nur wenig Zeit für Bau, Ausbau oder Renovierung. Daraus ergeben sich hohe Terminanforderungen, die Markus Bittel mit seiner Conturex  mühelos erfüllen kann. Wobei „mühelos“ in doppeltem Wortsinn zu verstehen ist: Nach der Schulung bei Weinig in Tauberbischofsheim beherrscht der Fensterbauer die CNC-Maschine und die Steuerung hervorragend. Damit kann er die Vorteile der Conturex für die Prozessgeschwindigkeit voll ausnutzen: „Früher hieß es warten, wenn wir einen Fensterauftrag nach einer Schiebetür bearbeiten wollten. Heute laufen beide Aufträge parallel durch, ohne dass jemand sich drum kümmern muss“, freut sich Markus Bittel. Den Fachkräftemangel im Mattertal sieht der Schreinermeister jetzt etwas gelassener. Die wirklich anspruchsvollen Arbeiten wie die Konstruktion auf seinem Fensterprogramm 3E und die Arbeitsvorbereitung erledigt er selbst. Die Bedienung des vollautomatischen Conturex kann er dagegen auch weniger erfahrenen Mitarbeitern anvertrauen.

Am Ende eines langen Weges mit vielen Hindernissen hat Markus Bittel seinen Traum realisiert. In vielen langen Sitzungen mit den „Superhirnen“, wie er die Fensterbau-Spezialisten aus Tauberbischofsheim bezeichnet, wurde für seinen Betrieb unter schwierigen Bedingungen eine optimale Lösung entwickelt. Letztlich hat ihn die Investition nach der Erkrankung des Schwagers wieder auf die Erfolgsspur gebracht. Das wiegt schwerer als die Eigenarten von Zermatt. Und am Ende eines intensiven Gesprächs wird Markus Bittel sogar ein wenig philosophisch: „Wer hier arbeitet, muss die Berge lieben“, sagt er und genießt auch selbst mal den Blick durch das Werkstattfenster auf das majestätische Matterhorn.

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„Alle Eckverbindungen möglich“

Mit Familien-Power voll auf Erfolgskurs: Gerhard, Verena, Franz und Hildegard Nagl (v. l.)

Der österreichische Tischlerbetrieb Nagl hat sich auf Fenster spezialisiert. Damit die Präzision stimmt, arbeitet man seit vielen Jahren mit WEINIG Technologie. 

Das Axamer Lizum ist nicht nur das größte Skigebiet in Innsbrucks näherer Umgebung. Es ist auch die Heimat der Tischlerei Nagl. Der kleine Betrieb beliefert hauptsächlich private Kunden mit Fensterelementen aus Holz und Holz/Alu. Pro Jahr werden 2.500 Einheiten konstruiert und gefertigt, neben Fenstern auch viele große Hebe-Schiebetüren. Mit WEINIG Maschinen produziert man schon seit 40 Jahren. Allerdings haben sich in den vergangenen Jahren die Bedürfnisse am Markt stark geändert: Individuell gestaltete Fenster, Sondergrößen von bis zu 6 x 12 Meter und die aufgrund der mehrfachen Verglasung stärkeren Profile sind heute Realität bei Nagl. „Diesen Anforderungen war unsere alte WEINIG Anlage nicht mehr gewachsen, daher haben wir uns umgeschaut“, sagt Franz Nagl. Die Entscheidung fiel erneut auf WEINIG Technologie. „WEINIG nimmt auf dem Sektor der Fensterfertigung eine führende Rolle ein. Da lag es nahe, wieder diese Marke zu wählen“, so Franz Nagl. 

Die neue Hobelmaschine Powermat 700 sowie die CNC-Maschine Conturex Compact sind speziell auf die wirtschaftliche Fensterfertigung für kleinere Betriebe ausgelegt. Ein wichtiges Kriterium für die Umstellung der Technologie war die Möglichkeit der flexiblen Einzelteilfertigung mit relativ kurzen Rüstzeiten. Nunmehr übernehmen die beiden Maschinen die komplette Bearbeitung der Fenster: Das Vorhobeln auf allen vier Seiten der Fensterkantel erledigt der Powermat 700. Danach „übernimmt“ der Conturex Compact und erledigt vollautomatisch in einem Durchgang alle notwendigen Arbeitsschritte. Im Werkzeugwechsler ist Platz für 70 Werkzeuge zum Fräsen, Bohren oder Profilieren. Der Fensterrahmen wird komplett fertiggestellt. „Mit dem Conturex können wir alle vom Markt verlangten Eckverbindungen fertigen und auch schräge und runde Werkstücke bearbeiten“, freut sich Franz Nagl. 

Quelle: Tischler Journal

Drei Helden – eine Vision: 5-Achs CNC Nesting-Bearbeitung!

Kundenreferenz K&M mit dem Nesting CNC Bearbeitungszentrum Nextec 7735

Diese Geschichte kennt drei Helden: Sascha Kleisinger, seinen besten Freund Alexander Michel und die neue NEXTEC 7735. Die beiden Schreiner haben vor 17 Jahren in einem 200 Quadratmeter großen ehemaligen Kuhstall ihre gemeinsame Firma gegründet, die K&M Schreinerei.

Die verbindende Idee war von Beginn an: „Wir wollen hochwertige, anspruchsvolle und schöne Möbel bauen.“ Heute steht der Betrieb auf dem eigenen 6000 Quadratmeter großen Grundstück und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Voraussetzung für solche Erfolgsgeschichten ist, kreativ und schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Sascha Kleisinger: „Schon seit einiger Zeit gab es Pläne, unsere Schreinerei zu industrialisieren, ohne unsere Positionierung als Handwerksbetrieb aufzugeben.“ Dies war der Zeitpunkt, den dritten Helden mit an Bord zu nehmen. Die neue NEXTEC 7735 von HOLZ- HER. Das geniale Maschinenkonzept war die Basis für die geplanten weiteren Wachstumsperspektiven. Als die beiden Schreiner eine der ersten NEXTEC-Vorführungen sahen, wussten sie: Das ist exakt die CNC-Technik, die wir gesucht haben.

Auf der mit Hubtisch und Förderband 15 Meter langen Anlage produzieren Sascha Kleisinger und Alexander Michel als leistungsfähiger Dienstleister Möbelteile für regionale Schreiner-Kollegen. Dafür wurde eigens eine 1000 Quadratmeter große Halle angemietet und eine eigene Firma, die Rheinhessen-Möbel, gegründet. „Damit können wir klarstellen, dass wir nicht Wettbewerber, sondern Partner unserer Kollegen sind, die einen kleineren Maschinenpark haben. Wir wollen aber auch für Küchenstudios arbeiten, die sonst auf die langen Lieferzeiten der Industrie angewiesen sind.“ Privatkunden werden ausschließlich von der K&M-Schreinerei betreut.

Sägen, Kantenanleimmaschinen und CNC-Bearbeitungszentren von HOLZ-HER stehen von Beginn an im Betrieb der beiden Erfolgsschreiner. „So baute sich im Laufe der Jahre ein großes Vertrauensverhältnis auf. Technik, Leistung und Service geben für uns ein perfektes Gesamtbild ab. Deshalb trauen wir uns auch, mit so einem Knaller wie der neuen NEXTEC voll loszulegen.“

Mit Brautkleidern fing alles an

Das exklusive Brautmodengeschäft Très Chic im holländischen Städtchen Hengevelde und der nahe gelegene Fensterbaubetrieb Hebo Kozijnen B.V. wurden vom selben Mann gegründet. Marinus Kuipers wusste, wie man einen Markt aufbaut. Sein Sohn verstand, wie die Technologie den Erfolg mitbestimmt.

Marinus Kuipers verdiente gut mit der Hochzeitskleidung. Im Bau-Boom der frühen 70er- Jahre begann er, zusätzlich schlüsselfertig gebaute Häuser zu verkaufen. Da passte die eigene Fensterfertigung hervorragend dazu, die er bald aufbaute. Auf Reisen hatte der Unternehmer stets seine beiden völlig unterschiedlichen Geschäftsfelder im Auge. Eine Tour führte ihn 1982 zu einem Brautmoden-Kunden nach Tauberbischofsheim. Marinus Kuipers nutzte die Gelegenheit, um bei WEINIG vorbeizuschauen. Noch am gleichen Tag unterschrieb er einen Vertrag für eine Fensteranlage. Sohn Norbert war dabei. 1988 übernahm er das Geschäft des Vaters und spezialisierte sich auf die Fensterproduktion.

Inzwischen gehört Hebo Kozijnen B.V. zu den führenden Fensterbauern in Holland. Im Werk Hengevelde sind fünf Conturex-CNC-Center im Einsatz. Der Investition in das WEINIG System war eine lange Suche nach der perfekten Fertigungstechnologie vorausgegangen. Bei mehreren Ansätzen wurde jedes Mal die Produktion komplett umgekrempelt. Zufrieden war der qualitätsbewusste Fensterbauer nie. Die fehlende Möglichkeit zur festen Klemmung des Werkstücks war das Problem“, so Norbert Kuipers. 

Auf der LIGNA entdeckte er 2005 den WEINIG Conturex. Der Unternehmer wusste sofort: „So müssen wir in Zukunft arbeiten.“ Der neue Conturex erledigte alle Bearbeitungen komplett allein und lieferte zudem eine perfekte Produktqualität. Das heutige Hebo mit einer Kapazität von 5.000 lfm pro Woche in der Holzfensterfertigung ist kaum denkbar ohne die Entscheidung für den Conturex. Voraussetzung für den Mut, alles auf das damals neue System zu setzen, war eine Portion Unbefangenheit. Die hatte Norbert Kuipers. Er brachte Brautmoden, Wohnungsbau und Fensterproduktion auf einen gemeinsamen Nenner: In die richtige Technologie investieren, heißt später gut verkaufen.

Branchenvorreiter

Neuer Fensteranlage bringt Generationswechsel bei Technik und Führung. Bei Fensterbau Nagl in Axams setzt man seit jeher auf neue Technologien in der Fensterherstellung. So war Inhaber Franz Nagl der Erste mit einer Unicontrol-Anlage von WEINIG in Österreich. Kein Wunder, dass er auch bei einer Neuinvestition in den Maschinenpark die Nase vorne hat.

Alles im Griff

Maximale Produktionstiefe ist für den Schweizer Fensterbauer Adi von Euw unabdingbar, um hohe Qualität zu produzieren. Trotzdem reicht ein kleines Team, denn der Automatisierungsgrad der Fertigung ist enorm.

Adi von Euw möchte den direkten Zugriff auf alle Produktionsschritte seiner Qualitätsfenster. Vom Rohholzlager bis zur Oberfläche sind deshalb alle Prozessschritte im Werk Rothenthurm angesiedelt. Ebenfalls integriert ist die Metallbearbeitung für die selbst entwickelten Holz-Alu-Systeme. Parallel dazu hat der Geschäftsführer konsequent die Entwicklung zu maximaler Produktivität vorangetrieben. Als die Profilvielfalt auf dem Markt wuchs, war eine angepasste Technologie nötig. „Das Conturex-Konzept hat mich auf Anhieb fasziniert“, gesteht Adi von Euw. Das hochproduktive System mit Komplettbearbeitung selbst komplexer Profile in einer Aufspannung erlaubt den Wechsel von einem Auftrag zum anderen ohne Umstellung. Zudem handelt es sich um ein modulares Konzept, das maßgeschneiderte Lösungen für jede Anforderung ermöglicht. Das dreigliedrige Conturex-System bei Von Euw umfasst 16 Portale. Die Bearbeitung erfolgt parallel auf zwei Laufbahnspuren, die mit 16 Tischen ausgestattet sind. Vier davon versorgen die Bearbeitungsaggregate im Wechsel mit Fensterteilen. Profil-Splitting mit ein und derselben Werkzeugkonfiguration sorgt für einen hohen Durchlauf, in den auch Tauchfunktionen problemlos integriert werden können. Bei Von Euw läuft das komplette Produktspektrum über die Anlage. Darin eingeschlossen sind Rundbogenfertigung, schräger Zusammenbau von Fenster- und Hebe-Schiebetürelementen sowie Schrägfensterkonstruktionen mit Winkeln von +- 75 Grad. Die geforderten 2 Teile pro Minute konnten mühelos realisiert werden. „Grundsätzlich ermöglicht das Konzept sogar Leistungen von über 3 Teilen pro Minute“, sagt WEINIG Fensterexperte Dieter van Dyck. Den hohen Ausstoß liefert das vollautomatische System mit Ein-Mann-Bedienung und in exzellenter Qualität. „Wir können fast jeden Kundenwunsch mit geringem Aufwand realisieren“, so Adi von Euw.

Bild:
Qualitätsfanatiker unter sich: v.l.n.r. Fredy Dormann (WEINIG Holz-Her Schweiz), Klaus Müller (WEINIG Leiter Marketing Kommunikation), Adi von Euw (Geschäftsführer Von Euw Fenster AG) und Dieter van Dyck (WEINIG Verkaufs- und Projektleiter)

„Möchte kein Teil mehr in die Hand nehmen müssen“

Die perfekte Fertigung im Visier: Patrick Kaltenbacher

Maximale Automation ist das erklärte Ziel des französischen Fensterherstellers Bader. Entsprechend klare Vorstellungen hatte Geschäftsführer Patrick Kaltenbacher von seiner neuen Fertigung.

Als gelerntem Maschinenbau-Ingenieur stehen für Patrick Kaltenbacher wettbewerbsfähige Qualität und Kostenreduzierung im Vordergrund. Seit der Übernahme des Betriebes im Jahr 2002 hatte er ein besonderes Ziel – die mannlose Fertigung. „Ich bin dann zufrieden, wenn bei uns kein Teil mehr mit der Hand bewegt werden muss“, so Patrick Kaltenbacher.

Auf der Messe Basel stieß er auf die WEINIG CNC-Bearbeitungscenter Conturex. Die Komplettbearbeitung mit Fräsen, Bohren und Profilieren der Außenfälze in einem Durchgang kam seiner Vorstellung von einer perfekten Fertigung schon sehr nahe. Allerdings wollte er die Lagerlogistik in den Ablauf einbeziehen. Die WEINIG Techniker konfigurierten für die Menuiserie Bader eine Portalbeschickung mit Vakuumsauger. Dieser holt die Rohkantel vom Stapel und führt sie der Einlaufmechanisierung der Kappsäge zu. Eine weitere Forderung war die Integration der Glasleistenherstellung in den Gesamtablauf. Das neuartige WEINIG Glasleisten-Management schafft Abhilfe. Auf dem WEINIG Powermat werden nicht nur die Kantel vierseitig bearbeitet, sondern im gleichen Durchlauf die Glasleisten mit Überfälzung profiliert. Die in einen Köcherwagen sortierten Leisten können dem weiteren Fertigungsprozess geordnet wieder zugeführt werden. 

Das dritte Highlight der Anlage ist die Werkzeugreinigung. Je nach Verschmutzung werden die Werkzeuge automatisch dem Reinigungsbad zugeführt. Somit erfolgt kein Stillstand der Anlage. Diese arbeitet zwar erst wenige Monate. Doch Patrick Kaltenbacher ist schon jetzt voll des Lobes. „Es ist das System, das ich mir gewünscht habe“.

http://www.bader-bois.fr/

Englert Fensterbau - Erfolgreich mit WEINIG Conturex Compact

Fensterbau in der 4. Generation

Tradition und Fortschritt sind zwei entscheidende Elemente, mit denen man in Sachsenhausen bei Englert-Fensterbau konfrontiert wird. Zum einen besteht der Handwerksbetrieb mittlerweile seit 1889 und wird in der 4. Generation von Glasermeister Hubert Englert erfolgreich geführt. Zum anderen wächst der Betrieb stetig und ist heute mit sieben Glasergesellen und einem Lehrling auf dem regionalen Markt tätig.

Intelligent vernetzt

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Mit dem CNC-Center Conturex bietet Weinig ein etabliertes Maschinenkonzept an, das sich flexibel auf die Anforderungen von  Fensterbauern zuschneiden lässt – von standardisierten bis hin zu hochkomplexen Anlagen. So ein Artikel in der Fachzeitschrift BM, Ausgabe 10.2014.

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Östringer Fenster + Türen

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Östringer Fenster + Türen: Produzieren wie die Großen

Können kleine Handwerksbetriebe im Fenster- und Türenmarkt noch produktiv mithalten? Die Firma Östringer hat diese Frage auf ihre Weise beantwortet: Hochflexible CNC-Komplettbearbeitung löst dort die Leistungsunterschiede zwischen „Groß und Klein“ förmlich auf.

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Tischlerei Kolb: Wirtschaftlich fertigen in einem veränderten Markt

WEINIG Referenzen

In der Region Bonn ist die Fa. Kolb GmbH eine feste Größe. Das liegt vor allem am gewerkübergreifenden Konzept. Seine Fensterproduktion passte das Unternehmen gerade den neuen Markterfordernissen an.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Auf dem richtigen Weg: Josef Kolb hat seine Fensterfertigung zukunftssicher gemacht

Sich häufig verändernde Rahmenbedingungen verlangen vom Fensterbauer clevere Investitionen. Die Entscheidung für neue Fertigungstechnologie fällt leichter, wenn sich dadurch neue Chancen ergeben. 

Wie viele andere Fensterbauer, sah sich die deutsche Firma Kolb mit immer strengeren Bestimmungen zur Energieeinsparung und einem immer individuelleren Anspruch der Kunden konfrontiert. „In unseren Überlegungen, die Fertigung zu modernisieren, ging es  deshalb von Anfang an um mehr Flexibilität und nicht um höhere Kapazitäten“, stellt Josef Kolb klar. Gleichzeitig sollte mit Hilfe der gleichen Technologie eine Holz-Alu-Fensterfertigung aufgebaut werden. „Die Tendenz auf dem Markt weist eindeutig in diese Richtung und wir wollten dabei sein“, so der Geschäftsführer. Das Unternehmen löste sein Problem mit dem WEINIG Conturex. Fasziniert hat Josef Kolb von Anfang an die Bearbeitungs-Technik auf den patentierten PowerGrip Zangentischen. „Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität sind auch bei schmalen und kurzen Teilen sehr gut“, sagt er. Auch die Erweiterung des Produkt-Portfolios hat reibungslos funktioniert. Josef Kolb: „Das System erlaubt es, verschiedene Varianten von reinen Holz-Fenstern bis hin zu Holz/Metall-Fenstern mit einem einzigen Werkzeugsatz herzustellen. Auf diese Weise sparen wir Zeit und können die Kosten deutlich reduzieren.“ So hat die Einführung moderner WEINIG Komplettbearbeitung mit PowerGrip-Technologie dem Unternehmen nicht nur zu mehr Flexibilität verholfen, sondern auch die Tür zu neuen Märkten geöffnet. 

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Auf dem richtigen Weg: Josef Kolb hat seine Fensterfertigung zukunftssicher gemacht

Man muss an die Zukunft glauben

WEINIG Referenzen

so lautet der Titel der beiliegenden Reportage über die Fenster-Produktion der Fa. Klarer.
Klarer Fenster AG hat eine neue Produktionslinie in Auftrag gegeben. Warum das Sinn macht und was man sich dabei überlegt hat, erklären die Verantwortlichen gleich selber.

(Quelle: Homepage Klarer Fenster AG, http://www.klarer.ch/home/)

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Hilfe über Nacht

So sieht Zufriedenheit aus: Vater und Sohn Schröder, rechts Marco Olthoff, Assistent der Geschäftsleitung

Reibungslose Serienfertigung braucht einen starken Partner. Das Fensterwerk Schröder GmbH zog aus einem Crash seine Lehren.

Schock bei Schröder im norddeutschen Hesel: Ein selbst verschuldeter Bruch im Hobelautomat legt die Holzfenster-Produktion lahm. „Damals half uns der Weinig-Service über Nacht. Das vergisst man nicht“, erinnert sich Manfred Fecht, Fertigungsleiter Holz. Als es um die Anschaffung eines modernen Profilier-Centers ging, stand Weinig deshalb ganz oben auf der Wunschliste. „Termintreue steht bei uns an erster Stelle. Dazu brauchten wir eine schnelle Anlage, auf der wir unsere rund 40 Systeme absolut stabil in Top-Qualität und mannarm fertigen können“, umreißt Hendrik Schröder die Anforderungen. Der Conturex 124 der 2. Generation war dafür die Idealbesetzung. Zusätzlich investierte man noch in eine Weinig-Optimierkappsäge, die mit dem Conturex verkettet ist. Die guten Erfahrungen geben dem Fenster-Spezialisten recht: „Die Zuverlässigkeit der Anlage hat mich beeindruckt“, so der Juniorchef heute. Ein entscheidender Punkt, denn die Schröder GmbH reizt die Leistung des Conturex voll aus.