Hobeln und Profilieren mit WEINIG in Handwerk und Industrie: Perfekte Oberflächen, kürzeste Rüstzeiten

Hobel- und Kehlmaschinen sind für die Längsbearbeitung von Produkten aus Massivholz, Plattenware wie MDF, Kunststoff oder ähnliche Materialien konstruiert. In einem Durchgang können die Produkte gehobelt, profiliert oder aufgetrennt werden. Der Transport durch die Maschine erfolgt durch zahlreiche Vorschubwalzen.

Eine große Vielfalt von Werkzeugaufnahmen und der Einsatz von Universalspindeln, Spalteinheiten und Sägeständern macht die Anwendungsmöglichkeiten fast grenzenlos! WEINIG ist unumstrittener Marktführer, wenn es um Hobel- und Kehlmaschinen geht, und setzt mit der Kombination von Erfahrung und Innovation immer wieder neue Maßstäbe.

Alle Maschinen lassen sich optimal für jede individuelle Anwendungsanforderung ausstatten. Zusätzlich liefert WEINIG alles rund um die Hobel- und Kehlmaschine, angefangen von den Werkzeugen über die Messerherstellung und Werkzeugvermessung bis hin zur Automatisierung oder der Projektierung von Gesamtlösungen.

Einsatzbereiche

Profilierte Leisten

WEINIG Anwendungen

Unsere Kernkompetenz

Das Profilieren von Leisten aller Art stellt seit jeher die Kernkompetenz von WEINIG dar. Das Profilieren beinhaltet ein sehr breites Spektrum an Endprodukten, die jedoch alle dieselben Anforderungen an die Maschinentechnik stellen: hohe Profilgenauigkeit mit hervorragender Oberflächenqualität und gleichmäßigem Hobelschritt.

Die WEINIG-Technologie setzt hier immer wieder neue Maßstäbe. Grundlage dafür sind die robusten Maschinenständer mit den präzisen Maschinentischen und exakt im rechten Winkel dazu der Maschinenanschlag. Ihre ganze Überlegenheit spielen die WEINIG Maschinen dann aus, wenn die Dynamik ins Spiel kommt: Spindeln mit hoher Rundlaufgenauigkeit, ein starkes Vorschubsystem und entsprechende Andruckelemente.

Das perfekte Zusammenspiel dieser Komponenten garantiert einen ruhigen Transport in definierter Lage durch die Maschine. Das Ergebnis ist die legendäre WEINIG-Qualität Ihrer Produkte: hohe Profilgenauigkeit, hervorragende Oberflächenqualität und ein gleichmäßiger Hobelschritt.

4-seitig glatt Hobeln

WEINIG Anwendungen

Perfekte rechtwinklige Werkstücke 

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, entsprechend sind die Anforderungen, die er für die Bearbeitung mit sich bringt. Holz kann Fehler enthalten und krumm bzw. verzogen sein. Für den Einsatz in vielen Bereichen, z.B. dem Möbelbau, ist es daher unerlässlich, dass die Werkstücke vierseitig ausgehobelt werden. Entscheidend ist dabei, dass die Werkstücke sauber abgerichtet werden und dass sie nach der Bearbeitung perfekt rechtwinklig sind.

Das mag einfach klingen, ist es aber in vielen Fällen nicht, da die Fertigungsgenauigkeit der Maschine die Qualität des Endprodukts wesentlich beeinflusst. Auf die bekannte WEINIG Qualität ist dabei immer verlass. WEINIG bietet verschiedenste Lösungen von manueller bis vollautomatischer Bedienung und von Maschinen für den gelegentlichen Einsatz bis zu Maschinen für den Dauereinsatz im Schichtbetrieb.

Fensterfertigung

WEINIG Anwendungen

Drei Prozessschritte auf einer Maschine

Die Profilierung der Fensterkanteln an den Längs- und Querseiten der Fensterkantel, sowie Fräs- und Bohrbearbeitungen werden auf Bearbeitungszentren vorgenommen, die die fertigbearbeitete Kantel ausgeben. Der Kehlmaschine kommt dennoch eine wichtige Bedeutung in der Fensterfertigung zu, wird sie doch zum 4-seitigen Aushobeln der rohen Fensterkantel, zum Austrennen der Rohleiste und zum Profilieren der Glasleiste benötigt.

Der WEINIG Powermat verfügt über ein besonderes Fensterpaket, das genau für die Erledigung dieser drei Prozessschritte konzipiert wurde. So kann der Bediener per Knopfdruck auswählen, ob nur vierseitig glatt gehobelt werden soll oder ob zusätzlich die Rohleiste ausgetrennt werden soll. Sicherheitsabfragen gewährleisten, dass eine Verstellung nur dann vorgenommen werden kann, wenn sich kein Werkstück in der Maschine befindet, und dass es zu keiner Kollision zwischen Sägeblatt und Andrücken kommt. Durch das PowerLock-System kann die Maschine innerhalb kürzester Zeit umgerüstet werden, um die Glasleisten zu profilieren.

Das WEINIG-System erlaubt zudem eine Vernetzung der Kehlmaschine mit der Kappsäge und dem Bearbeitungszentrum. Damit bietet WEINIG die optimale, weil sicherste und effizienteste Lösung für den Fensterbauer.

Konstruktionsvollholz

WEINIG Anwendungen

Die Bedeutung von Massivholz als Baustoff wächst in den letzten Jahren stetig. Gerade für Sichtflächen besteht dabei ein hoher Anspruch an die Oberflächenqualität. Das größte Anwendungsgebiet sind Balken, die vierseitig gehobelt und gefast sind.

Je nach Ihren Anforderungen bietet WEINIG die passende Lösung von einer Kleinmaschine bis zu einer großen Anlage, die jedoch eines gemeinsam haben: eine hohe Flexibilität dank des 90°-Faseaggregats.

Das Faseaggregat dient dazu die vierte Fase am Balken zu fertigen, nachdem die anderen Fasen von den Vertikalspindeln und der oberen Horizontalspindel erzeugt wurden. Die Steuerung des Faseaggregats ermöglicht einen schnellen Dimensionswechsel, sowie eine Veränderung der Fasenstärke ohne Werkzeugwechsel und rein durch die Positionierung der Spindeln.

Mit dieser Technologie ermöglicht WEINIG einem Kleinunternehmen dieselbe Wirtschaftlichkeit wie einem Großunternehmen. 

Strukturierte Oberflächen

WEINIG Anwendungen

Innovative Produkte wirtschaftlich fertigen

Kreative Oberflächen liegen im Trend, ob bei Möbelfronten, Fußböden oder Fassaden. Was bisher nur mit großem Aufwand von Hand oder auf Bearbeitungszentren gefertigt werden konnte, können Sie nun im Durchlauf auf der Kehlmaschine fertigen.

Die WEINIG-Technologie zum Strukturhobeln macht es möglich, dass sich die Spindeln relativ zum durchlaufenden Werkstück bewegen und somit eine dreidimensionale Oberfläche erzeugen. Mit Hilfe eines CAD-Programms kann die strukturierte Oberfläche im Voraus begutachtet und simuliert werden und anschließend tatsächlich auf der Kehlmaschine produziert werden.

Damit geht WEINIG wieder einmal voran und setzt mit dieser Neuentwicklung neue Maßstäbe, woraus sich für Sie neue Marktchancen ergeben können. Mit dieser Technologie können Sie Ihre Kreativität ausleben und neue Produkte fertigen - einhergehend mit kurzen Durchlaufzeiten, hoher Produktivität und geringen Stückkosten.

Vorhobeln

WEINIG Anwendungen

Bei der industriellen Holzverarbeitung spielt die Materialausbeute eine immer größere Rolle. In diesem Zusammenhang werden Scanner eingesetzt, um fehlerhafte Stellen zu identifizieren und anschließend auszukappen. Das Vorhobeln ist zu Beginn der ganzen Kette notwendig, um dem Scanner eine saubere Oberfläche zur Verfügung zu stellen. Dementsprechend sollte die Spanabnahme minimal sein und in der Regel wird eine hohe Vorschubgeschwindigkeit gefordert.

WEINIG bietet in diesem Segment sowohl einfache Lösungen mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis als auch  innovative Lösungen mit einzigartiger Technologie: angefangen bei den Hydro-Werkzeugen, über Jointer, schräg stehende Spindeln und Schwimmspindeln bis hin zu einer Vorschubgeschwindigkeit von 300 m/min. Natürlich bietet WEINIG neben der entsprechenden Maschinentechnik auch die passende Mechanisierung an. Hier sind Sie mit Ihren Anforderungen beim Vorhobeln bestens aufgehoben!

WEINIG Produkte und Lösungen zum Hobeln und Profilieren

Für jede Anforderung die passende Lösung - so präsentiert sich das Produktportfolio von WEINIG im Bereich Hobeln und Profilieren. Mit Vorschubgeschwindigkeiten von 6 und 600 m/min.

WEINIG Unimat-Serie

WEINIG Unimat

Für die Standardanforderungen im Profilieren vom Klein- bis zum Großunternehmen

  • Feine Produktabstufung
  • Hoher Bedienkomfort
  • Hohe Arbeitssicherheit
  • Nachhaltiges Maschinenkonzept
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Detailseite Unimat-Serie

WEINIG Powermat-Serie

WEINIG Powermat

Für die verschiedensten Profilierarbeiten vom kleinen Handwerksbetrieb bis zur industriellen Serienfertigung

  • Innovative Maschinentechnik
  • Hohe Fertigungsgenauigkeit
  • Hohe Arbeitssicherheit
  • Modularer Aufbau
  • Made in Germany
Detailseite Powermat-Serie

WEINIG Breithobelserie

WEINIG Breithobel

Arbeitsdimensionen bis 450 x 300 mm

  • Perfekte Oberflächenqualität
  • Starker und kontinuierlicher Vorschub
  • Einfache und schnelle Einstellung mit Memory Plus oder PowerCom
  • Baukastensystem: für jede Anwendung die richtige Maschine
  • Komfortable Bedienung
Detailseite Breithobelserie

Referenzen im Bereich Hobeln und Profilieren

Reißleine gezogen

Lüchinger AG

Schweizer sind Präzision gewohnt. Dennoch quälte sich die Lüchinger AG vier Jahre mit einem Kehlautomaten aus Fernost. Dann war das Maß voll.

Volle Auftragsbücher sind eine feine Sache. Problematisch wird es aber, wenn die Produktionskapazitäten nicht ausreichen. Deshalb war die Lüchinger AG froh, als ein asiatischer Hersteller ihr eine sofort lieferbare Hobelmaschine anbot, die ideal als flexible Ergänzungsmaschine für den altgedienten Weinig Hydromat erschien. Die Schweizer griffen zu und bereuten bitterlich: Ein Materialdefekt folgte dem anderen, Ausfälle waren an der Tagesordnung. Die versprochene Leistung wurde bei weitem nicht erreicht. Als dann noch der Service in der Nähe sein Geschäft aufgab, zog Senior-Chef Max Lüchinger die Reißleine. „Uns wurde in diesem Moment klar, dass man sich Zeit nehmen muss, um eine funktionierende, maßgeschneiderte Lösung zu bekommen“, meint Werksleiter Arthur Pfiffner. Der Weg führte wieder zu Weinig. Zusammen mit den Spezialisten aus Tauberbischofsheim wurde auf der Basis des Powermat 2400 ein individuelles Fertigungskonzept entwickelt. Mit Uni-Spindel und ausgereifter Technik für das Strukturhobeln deckt Lüchinger jetzt prozesssicher jeden Marktbedarf ab. „Nach den jahrelangen Unsicherheiten sind wir sehr erleichtert“, betont Arthur Pfiffner. Und wenn tatsächlich einmal Rat gefragt ist, steht die Telefonhotline von Weinig zur Verfügung. „Man hat immer sofort einen kompetenten Ansprechpartner in der Leitung, der weiterhilft“, macht  Arthur Pfiffner deutlich. 

Die Kraft der Berge

Peter Prader

Die Alois Prader GmbH wehrt sich mit Qualität gegen das schnelle Geschäft mit dem Holz. Moderne, maßgeschneiderte Fertigungstechnik wiegt den Standortnachteil auf.

Im wild-schönen Villnöss-Tal, der Heimat des Extrem-Bergsteigers Reinhold Messner, ist die Firma Prader zuhause. Was den Urlauber freut, ist des Holzbearbeiters Leid: „Das Gebirgsholz braucht zum Wachsen beinahe doppelt so lang wie das Holz aus dem Flachland und geht im „Massenprodukt Holz“ unter“, macht Geschäftsführer Peter Prader seinem Ärger Luft. Um sich zu behaupten, investierte die Firma Prader in Fertigungstechnologie. Erhöhung der Wertschöpfung bei Top-Qualität und Produktvielfalt mit kürzester Lieferzeit – so hieß das Ziel. Herzstück der Anlage sind zwei Weinig-Hobelautomaten. Während die alte Maschine für Sonderanwendungen eingesetzt wird, ist die Neuinvestition ganz auf Produktivität und Flexibilität ausgerichtet. Dafür sorgen 11 Wellen, „schwimmende Spindeln“, die es erlauben, in geringstmöglicher Spanstärke abzuhobeln und eine Spaltsägeeinheit, mit der in einem Durchlauf mehrere Werkstücke gefertigt werden können. Das Ergebnis überzeugt – Prader ist gut im Geschäft. Auch die Qualität begeistert den Vollblut-Holzwurm: „Mit der Weinig-Technologie bekommen wir vier Oberflächen, die so gut sind, dass unser Scanner deutlich mehr Fehler erkennt als früher“, so Peter Prader. Sein Urteil über die maßgeschneiderte Hobellinie: „Wir sind besser geworden, deutlich produktiver und haben durch die gewonnene Flexibilität neue Märkte erschlossen.“

Weitere Bilder

Eins mit der Natur: Das Prader-Werk im Villnöss-Tal

Hobeln, schnell und sicher

WEINIG Cube

Effizient, einfach zu bedienen, sicher im Umgang: Die oberösterreichische Tischlerei Holztrattner hat sich mit dem Cube von WEINIG eine kompakte, schnelle und praktische Hobelmaschine zugelegt.
 
Die Tischlerei Holztrattner ist eine Firma mit Fernwirkung, könnte man sagen. Im Auto auf der Landstraße kommend sieht man schon von Weitem ein großes Schild mit dem Hinweis: „Holztrattner. Ihr Tischlermeister mit Ideen.“ Und Ideen hat Herbert Holztrattner tatsächlich so einige: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche oder Bad – der Tischler bedient mit seinen Mitarbeitern das ganze Feld des Innenausbaus. „Wir richten auch komplette Häuser ein“, erzählt Holztrattner, der sein Unternehmen 1990 als Ein-Mann-Betrieb gegründet hat.


EXPORTSCHLAGER: GARTENMÖBEL

Begonnen hat der 46-Jährige, der seine Lehre in einer Kunsttischlerei absolvierte, vor allem mit Restaurierungsaufträgen. Seither ist der Betrieb kontinuierlich auf mittlerweile zwölf Beschäftigte gewachsen, auch Sohn Jürgen – ebenfalls gelernter Tischler – arbeitet schon seit Jahren im Betrieb mit. Das Restaurieren macht heute allerdings nur mehr einen kleinen Teil der Arbeit aus. Neben dem Innenausbau als Hauptbetätigungsfeld entwirft und fertigt Holztrattner seit einigen Jahren auch Gartenmöbel. Die von der Tischlerei hergestellten Gartenschaukeln gelten mittlerweile als echter Exportschlager. Dabei war Holztrattners erster derartiger Entwurf „nur“ als Geburtstagsgeschenk für seine Frau gedacht. Der findige Tischlermeister entwickelte das Gartensitzmöbel mit den charakteristischen C-förmigen Seitenträgern und Armlehnen dann aber weiter, verbesserte die Konstruktion, erhielt dafür 2003 sogar einen Designpreis und verkauft das Modell heute höchst erfolgreich bis nach Polen und Ostfriesland.

AUS TRADITION: WEINIG

Als Tischler, der mit Massivholz arbeitet, hat Holztrattner auch eine Hobelmaschine in der Werkstatt. 17 Jahre lang erwies ihm dabei die Vier-Seiten-Hobelmaschine Quattromat 18 von WEINIG gute Dienste. Vergangenes Jahr entschied er sich dazu, eine neue Maschine anzuschaffen. Seine Wahl fiel dabei wieder auf eine WEINIG-Maschine: Den Cube, den der Holzmaschinenhersteller im vergangenen Jahr erstmals auf der Messe Ligna in Hannover vorgestellt hat. Für Holztrattner liegen die Qualitäten der Maschine neben der Präszision vor allem im Bedienkomfort: „Man braucht nichts einzustellen, kann die Maschine ganz praktisch über einen Touchscreen bedienen. Auch unser Lehrling im ersten Lehrjahr kann schon damit umgehen.“ Weil die Hobelmaschine steckerfertig geliefert wird, konnte sie nach dem Aufstellen sofort in Betrieb genommen werden. Zusätzliche Einschulung
war keine notwendig.

HIGHTECH-HOBEL
Mittlerweile arbeiten alle im Betrieb – auch der Chef – gelegentlich mit dem Cube, der natürlich wieder in einem Durchlauf vierseitig hobelt und darüber hinaus mit zahlreichen weiteren praktischen Features die Arbeit erleichtert: Das WEINIG-EasyLock-System erlaubt einen schnellen Messerwechsel mit wenigen Handgriffen innerhalb der Maschine. Dimensionswechsel können bei laufender Anlage einfach per Knopfdruck durchgeführt werden und mit dem sogenannten MoulderPreView werden die Spindeleinstellungen per Laser auf das Werkstück projiziert, das so vor der Bearbeitung noch optimiert werden kann. Herbert Holztrattner hat sich seine neue Cube außerdem auch optisch individuell anpassen lassen: Auf der Maschine prangen außen, gut sichtbar, Firmenlogo und -motto. Damit der „Tischlermeister mit Ideen“ nicht nur in der Ferne, sondern auch im Betrieb immer präsent ist.

Text und Titelbild: Thomas Prlic, Tischler Journal

Cube begeistert Schreinerei Eichelbrönner

Erwartungen voll erfüllt: Werner Eichelbrönner ist sehr zufrieden mit dem Cube

Die berühmte Bierdeckel-Rechnung* machte Werner Eichelbrönner neugierig. Nach einem Test wollte er den Cube dann nicht mehr hergeben. Lesen Sie mehr über seine Erfahrungen.
 
Werner Eichelbrönner machte sich 1999 im unterfränkischen Schwanfeld selbständig Trotz anfänglich schwierigen Zeiten hielt der Schreinermeister an seiner Liebe zu qualitativ hochwertigen Produkten aus Massivholz fest. Heute ist speziell im Innenausbau, dem Schwerpunkt der Schreinerei, Individualität sehr gefragt. Mit drei Meistern im Betrieb setzt Werner Eichelbrönner vom Zuschnitt bis zur Montage ganz auf das interne Know-how seiner Mannschaft. „Unsere Auftraggeber wissen, dass wir bei Projekten mitdenken. Das soll auch so bleiben“, betont der Firmenchef. 


*typisch deutsche Art, um schnell und einfach eine Wirtschaftlichkeitsrechnung zu machen.

Fremdgegangen und nichts bereut – die Dauerholz-Story

Terrasse

Peter Weller: “Wenn ich ein Gesamtkonzept haben will, gibt es keine Alternative zu Weinig.“


Die Idee entstand in Hamburg. Zum Produzieren ging es raus nach MeckPom. Das Fremdgehen hat die Firma richtig in Schwung gebracht. Ein heißes Thema sind die Dauerholz-Terrassendielen aber von Natur aus.  

Vor einigen Jahren machte ein Hamburger Tischler eine sensationelle Entdeckung: Anders als vergleichbare Konservierungsmittel dringt erhitztes Wachs bis in den Holzkern vor und gewährleistet echten Tiefenschutz. Der Tüftler fand mutige Geldgeber, die an die Idee glaubten. Vor allem, weil der Außenbereich mit Terrassendielen und Konstruktionsholz ein weites Feld für das ökologische Wachsholz mit seiner hohen Resistenz gegen Witterungseinflüsse, Feuchtigkeit und Schädlingsbefall bietet. In Dabel, unweit von Schwerin, entstand in einem idealen Umfeld das Produktionswerk.
 
Die maßgeschneiderte Dauerholz-Fertigungslinie wurde in enger Zusammenarbeit mit den Projekt-Spezialisten der Weinig Concept entworfen und installiert. Neben einer Hobel- und Profiliermaschine, einer Highspeed-Optimierkappsäge, einer Krümmungskappsäge, einem Scanner sowie einer Keilzinkenanlage umfasst die Anlage auch eine Werkzeugschleifmaschine aus dem breiten Weinig Portfolio. „Wir wollten den gesamten Prozess hier im Hause haben und bei der Werkzeugvorbereitung völlig autark von Zulieferern sein“, begründet Werksleiter Peter Weller die Entscheidung.

Das größte Augenmerk legte Dauerholz auf die Optimierung der Holzausbeute und die Veredelung. „Wir haben eine Ausbeuteanalyse durchgeführt und dabei festgestellt, dass wir die Kappverluste mehr als halbieren konnten“, bilanziert Peter Weller. Einen Anteil an diesem Erfolg hat auch der Kehlautomat. Er ist mit „schwimmenden“ Vertikalspindeln ausgestattet, die durch ihre flexible Lagerung der natürlichen Krümmung des Holzes bei großen Längen folgen. Einschläge am Werkstückanfang und -ende werden auf diese Weise vermieden, und ein Finishhobeln mit weiterer Spanabnahme ist nicht erforderlich.