WEINIG OptiCut 450-Serie: Hocheffizientes Konzept für maximale Dynamik und Leistung im Hochleistungs-Dauerbetrieb

Die OptiCut 450-Serie aus der WEINIG DimterLine bietet Hochgeschwindigkeits-Optimierkappsägen für alle industriellen Anforderungen. Wählen Sie aus unserem OptiCut Programm von der einfachen bis zur vollautomatischen Lösung. Im Eiltempo positionieren, kappen und sortieren – und das bei höchster Ausbeute. Moderne Betriebe brauchen diese Leistung – im Fixlängenzuschnitt, beim Auskappen von Fehlern und bei der Optimierung. Sie sind nicht nur die Schnellsten, sondern stehen auch für höchste Zuverlässigkeit, Genauigkeit und absolute Bedienerfreundlichkeit. Aufstellen und sofort profitabel im Hochleistungs-Dauerbetrieb kappen – die Maschinen des Technologieführer aus der DimterLine macht es möglich.

Die OptiCut-Serie bietet Ihnen innovativen Maschinenbau vom Kappsägenspezialisten vereint mit modernster Steuerungstechnologie und Software – alles aus einer Hand. Ein interessantes Einsatzfeld der Hochleistungs-Optimierkappsägen ist die Integration in vollautomatische Kappanlagen mit automatischer Fehler- und Qualitätserkennung der Eingangsware. Die OptiCut kann mit den Anforderungen der Anwender wachsen. Erweitern und Nachrüsten ist jederzeit möglich. Ein zusätzliches Plus: Kunden einer OptiCut aus der DimterLine profitieren vom umfassenden Service eines erfahrenen Herstellers und der Sicherheit durch die weltweit Präsenz von WEINIG.

Das innovative Maschinenkonzept der Spitzenmodelle der OptiCut 450-Serie aus der Dimter Line erlaubt Vorschubgeschwindigkeiten von bis zu 550 m/min. Aus vollem Tempo exakt positionieren und wieder beschleunigen erfolgt mit bis zu 50 m/s2. Zum Vergleich: Ein Formel-1-Bolide braucht allein zum Beschleunigen fast die dreifache Zeit! Für einen Schnitt sind gerade mal 0,068 Sekunden nötig - ein Wimpernschlag!

Alle Maschinen

WEINIG OptiCut 450

WEINIG OptiCut 450-Serie

Höchstleistung für den universellen Einsatz

Detailseite  OptiCut 450-Serie

WEINIG OptiCut 450 XL

WEINIG OptiCut 450-Serie

Extrem große Querschnitte perfekt kappen – in Rekordzeit

WEINIG OptiCut 450 Quantum

WEINIG OptiCut 450-Serie

Maß aller Dinge – schnellste Optimierkappsäge der Welt

WEINIG OptiCut 450 FJ+

WEINIG OptiCut 450-Serie

Maß aller Dinge – schnellste Optimierkappsäge für Keilzinkenanwendungen

Referenzen

„Funktionierte quasi per Knopfdruck“

Mögen den CombiScan Evo C200: Jörn Dittgen von Luxscan und Rainer Weitzenbürger, Produktionsleiter bei Möbelwerke Decker (v. l.)

Die Erkennungsleistung von Scannern wird immer besser. Installiert werden die Hightech-Geräte heute praktisch per „Plug-and-play“. Das Beispiel der Möbelwerke A. Decker zeigt, was alles geht.

 

Bei Decker kommt das Holz als rohe Brettware an und verlässt als modernes Möbelstück das Haus. Geschäftsführer Andreas Decker: „Wir sind die einzigen Möbelproduzenten mit einer derart hohen Wertschöpfung: Wir stellen die Möbel zur Gänze aus Massivholz her und produzieren die verwendeten Massivholzplatten ebenso selbst.“ Der Betrieb investiert laufend in neue Maschinen, um auf dem Stand der Technik zu bleiben. „Aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit entschlossen wir uns für Anlagen aus der WEINIG Gruppe“, erläutert Produktionsleiter Rainer Weitzenbürger. Im Sommer 2016 nahm man einen CombiScan Evo C200 sowie eine ProfiPress T „next Generation“ in Betrieb. Der CombiScan ermittelt unerwünschte Holzmerkmale und gibt die Daten an die Hochleistungs-Kappanlage OptiCut 450 Quantum weiter. Die Visualisierung OptiCore Direct zeigt die Scanergebnisse samt den erforderlichen Kappschnitten an. Der Scanner hat vierseitige Laser- und Farbkameras. „Aufgrund der hohen Auflösung erkennt der Scanner Farbdefekte wie Splint oder Rotkern äußerst zuverlässig. In der neuesten Version haben wir die Breitenvermessung verbessert, was besonders für die Plattenherstellung von Vorteil ist“, so Jörn Dittgen von Luxscan. Der Scanner ist mit Lasersensoren sowie mit Schrägrisslaser (Angle-Cracks Module – ACM) ausgestattet. Durch den Einsatz der vier spe-ziell positionierten Laser ist das ACM in der Lage, entscheidende Zusatzinformationen zur Erkennung von schrägen Rissen zu gewinnen. Die Inbetriebnahme war einfach: „Der Scanner lief quasi auf Knopfdruck“, berichtet Weitzenbürger. (Quelle: Holzkurier) 

Punktlandung

Foto: BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Vom krummen, verdrehten Balken zum geraden, optisch ansprechenden BSH-Produkt ist ein schwieriger Weg. Schneller Durchlauf ist weniger gefragt, als das korrekte Ergebnis. Stabilame in Belgien erreicht mit einem Einstiegsscanner die perfekte Qualität. 

Rustikale, ästhetische Optik ist bei den Lamellen gefordert, die Stabilame für BSH-Produkte und Blockhauswände herstellt. Kleinere Holzfehler werden toleriert, aber gerade muss das Werkstück sein. Dies ist bei Durchmessern bis zu 60 cm und großen Längen gar nicht so einfach. Mechanisches „Durchdrücken“ bietet sich nicht an. Mit einer listigen, aber wenig aufwendigen Lösung erreicht Stabilame trotzdem ein perfektes Ergebnis. Überraschend dabei: Basis ist Scanner-Technologie, die sonst eher in schnellen Bearbeitungen zuhause ist. Und mehr noch: Mit den WEINIG Modellen ShapeScan und EasyScan erweist sich sogar kompakte Einstiegstechnologie als völlig ausreichend für die anspruchsvolle Anwendung. Im ShapeScan misst ein Sensor zunächst Krümmung und/oder Verdrehung der festigkeitssortierten Ware. Die ermittelten Daten fließen in die anschließende Optimierung im EasyScan mit ein. Dann arbeitet die WEINIG OptiCut 450 Quantum die Schnittliste nach der vordefinierten Qualität ab. Bei Stabilame ist man begeistert. Vor allem, weil die Anlage inklusive Beschickung sogar mannlos im Durchlauf arbeiten kann. Die Palette mit dem Rohholz muss dann nur noch vorn entstapelt werden.

Foto:
BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Je anspruchsvoller, desto besser

Schiff unter vollen Segeln: 800 m3 BSH und 270 t Duplex-Stahl sind im Louis Vuitton Museum in Paris verbaut – Bild: HESS-TIMBER / Rensteph Thompson

Das Louis Vuitton Museum in Paris ist ein rauschendes Fest der Sinne in Stahl, Glas und Holz. Bei Planung und Ausführung waren Mut und Ideen gefragt. Gerade die richtige Herausforderung für Mathias Hofmann und sein Unternehmen Hess Timber. 

Louis Vuitton ist als Hersteller von exklusivem Reisegepäck, Damentaschen und Champagner weltweit bekannt. Hinter der Marke steht mit Bernhard Arnault Frankreichs reichster Mann. Ein Kunstliebhaber, der vor kurzem im Süden von Paris das Museum der Stiftung Louis Vuitton errichten ließ. Die Planung verantwortete der nordamerikanische Star-Baumeister Frank Gehry. Kosten spielten eine eher untergeordnete Rolle, dafür galten für die einzelnen Gewerke höchste Anforderungen an Qualität und Kreativität.

Mathias Hofmann gewann mit seinem Unternehmen Hess Timber die Ausschreibung für den Holzanteil der verwinkelten, aufwändig gestalteten Dachlandschaft aus 12 Segeln. „Je anspruchsvoller desto besser, ich liebe solche Projekte“, beschreibt der Mann aus dem bayrischen Kleinheubach seine Philosophie. Mathias Hofmann hat sich mit unkonventioneller Denkweise und Risikobereitschaft einen Platz ganz oben im internationalen Ingenieurs-Holzbau erobert. Ein wenig bedauert er, dass das hart umkämpfte Tagesgeschäft, Tragwerke für normale Hallen zu bauen, etwas in den Hintergrund getreten ist. Der Aufwand für die Großprojekte ist hoch. „Jedes Mal braucht es praktisch eine neue Technik“, sagt er. So auch beim Museum Louis Vuitton. Die geforderten, teilweise zweifach in sich gekrümmten Firstträger wurden auf einem selbst entwickelten Pressbett hergestellt. Die Bauherren beeindruckte Mathias Hofmann bei der Auftragsvergabe durch eine ungewöhnliche Art der Stäbchen basierten Blockverleimung. Der Clou ist eine Stäbchen-Decklamelle, die somit von oben und unten die gleiche Optik wie von den Seiten bietet. 

Dass bei der Fahrt mit den bis zu 28 Meter langen Leimbindern durch die Millionen-Metropole Paris kein Chaos entstand, ist einer weiteren unorthodoxen Idee von Mathias Hofmann zu verdanken – Hess Limitless. Das Verfahren beruht auf einer speziellen Verklebungsgeometrie und erlaubt es, im Prinzip ohne Längenbegrenzung und Tragfähigkeitsverlust, Träger in einzelnen kurzen Segmenten zu transportieren. Zusammengesetzt werden sie erst vor Ort auf der Baustelle. Mathias Hofmann kann sich mit WEINIG auf einen exzellenten Partner verlassen. Das Auskappen der Fehlstellen übernimmt bei Hess Timber eine OptiCut. Die Keilverzinkung der Lamellen erledigen zwei PowerJoint-Anlagen. Anschließend wird auf einem Powermat verleimfähig gehobelt. „Ich habe die Entscheidung für WEINIG nie bereut“, sagt Mathias Hofmann.

Bild: HESS-TIMBER / © Rensteph Thompson

„Man muss erst verstehen, was man will“

Tiger You, Gründer und Geschäftsführer von Tiger Excellent Wood Sdn Bhd

Der Mann hinter dem Schreibtisch trägt einen markanten Namen und ist eine ebenso markante Persönlichkeit. Im malaiischen Rubberwood-Geschäft ist Herr Tiger You eine feste Größe. 

Das Unternehmen Tiger Excellence Wood produziert in Malaysia Möbelteile aus Rubberwood, dem asiatischen Plantagenholz. Das Rohmaterial liefert die eigene Plantage. Das Restholz wird an Hackschnitzel-Hersteller verkauft. Eine lange Wertschöpfungskette, die viel aussagt über die Qualität des Unternehmens. Auf dem Wunschzettel von Inhaber Tiger You standen schon lange eine höhere Produktivität für die Fertigung und Unabhängigkeit von Zulieferern. Besonders der arbeitsintensive Sortierprozess für das Rubberwood mit seinen zahlreichen Farbnuancen sollte effizienter werden. Für den Geschäftserfolg stellt dies eine Kernaufgabe dar, da homogene Oberflächen das Qualitätsmerkmal schlechthin sind. Herrn Tiger You war klar, dass die Umsetzung seines Vorhabens Zeit brauchte. „Man muss zuerst verstehen, was man benötigt und was man überhaupt will,“ betont er. WEINIG Asia überzeugte Tiger Excellence Wood schließlich mit einer einzigartigen Kombination aus High-Speed-Lösung und Zwei-Seiten-Bewertung des Werkstücks – dem maßgeblichen Alleinstellungsmerkmal in der Branche. Die maßgeschneiderte Anlage ist in der Lage, 125 Teile pro Minute zu produzieren. Wesentliche Komponenten sind eine OptiCut Quantum 450 Kappsäge, eine speziell entwickelte Automatisation und ein Matchscan Scanner. Der Scanner verfügt über hochauflösende Farbkameras, die 300 Teile pro Minute in 6 verschiedenen Farbabstufungen unterscheiden. Hinter dem Scanner befindet sich eine Sprühvorrichtung, die die schlechte Brettseite für die weitere Verarbeitung markiert. Mit der Leistung der Anlage ist Tiger Excellence Wood hoch zufrieden. „Deutsche Maschinen sind ihren Preis wert“, sagt Herr Tiger You und fügt hinzu: „Taiwanesische Maschinen mögen zwar billiger sein, aber die Qualität ist nicht gewährleistet. Auf lange Sicht kann der hohe Unterhaltsaufwand sogar die Anschaffungskosten für eine deutsche Maschine übersteigen“. 

Quelle: Panels & Furniture Asia

Mission Zukunft

Minimale Störanfälligkeit und einfache Bedienung: CombiScan+ bei JCE Chile

J. Christer Ericsson, Gründer und Namensgeber der JCE Group, ist eine Legende. Ein kreativer Kopf, der stets wusste, wo die Zukunftschancen liegen. Als der ehemalige Marineoffizier eine zweite Karriere als Unternehmer startete, blieb er zunächst seinem Umfeld treu. Mit der Idee, die Ketten zum Beladen der Schiffscontainer durch Kunststoffbänder zu ersetzen, hatte er sofort Erfolg. Eine andere Idee, nämlich spektakuläre Hotel-Plattformen auf hoher See zu bauen, machte ihn weltweit bekannt. Heute ist die JCE Group eine international tätige Investment-Gesellschaft mit Sitz in Göteborg. Das Hauptquartier steuert eine gigantische Breite von Aktivitäten, die sich durch Fortschrittlichkeit und Nachhaltigkeit auszeichnen. Dem Meer ist der Konzern durch Offshore-Engagements in Windkraftprojekte verbunden geblieben. Ein anderer Eckpfeiler ist die Holzindustrie. In der Spanplatten- und Sägewerksbranche ist man Marktführer. Als Partner sind die gefragt, die die innovative Ausrichtung mitgestalten können. WEINIG gehört dazu. Bei JCE Chile S.A. wurde ein CombiScan+ C 600 Scanner für die 4-seitige Erkennung durch Laser- und Farbkameras installiert, der auch mit Röntgensensoren ausgestattet ist. Er wird bei der Produktion von Keilzinkware und Platten eingesetzt. Nach der bis dato praktizierten Kreidemarkierung läutete er eine neue Ära der Optimierung bei JCE Chile ein. Wo früher maximal 22.000 lfm/Schicht möglich waren, sind es heute 30.000. Zusätzlich wurde in eine High-Speed-Optimierkappanlage OptiCut OC 450 FJ+ investiert. Die Ausbeutesteigerung beträgt bis zu 6 Prozent, die Fehlerquote ist im Vergleich zur alten Kappanlage dramatisch zurückgegangen. „Früher war der Zuschnitt ein Riesenproblem. Heute nicht mehr“, heißt es bei JCE.

Im Sekundentakt zu Top-BSH

PowerJoint-Power: Dank der einseitig offenen Bauweise 2 x 15 Verbindungen pro Minute

Alle zwei Sekunden wird bei der Firma Weinberger in Österreich eine BSH-Lamelle gezinkt. Aber Leistung steht nicht im Vordergrund. Es zählt die Qualität.

Ein komplett neues Anlagenkonzept für die BSH-Fertigung hat Weinberger Holz in Abtenau vor kurzem in Betrieb genommen. Gleich zwei Hochleistungs-Kompaktanlagen aus der WEINIG GreconLine sorgen für 30 Längsverbindungen pro Minute. In der Regel ist ein Strang für die makellosen Decklagen, der zweite für die Mittellagen verantwortlich. Wenn aber – etwa bei starken Bindern – der Decklagenanteil gering ist, zinken beide Maschinen Mittellagen. Zweites Highlight: Da die Keilzinkungen von nur einer Kappsäge, einer WEINIG OptiCut Quantum 450, bedient werden, lässt sich ohne große Puffer aus einem Rohwarenbrett sowohl Deck- als auch Mittellagenqualität bearbeiten.

Durch die Gewinnung makelloser Teile aus der Rohware verbessert Weinberger seine Oberflächenqualität auf ein nach eigener Aussage „nie da gewesenes Niveau“. Bei der Keilzinkung auf den beiden Maschinen vom Typ PowerJoint 15 kam erstmals die „einseitig komplett offene Konstruktionsweise“ zum Einsatz. Das Holz fährt per Querförderer direkt in die Bearbeitungszone, braucht dort nur mehr fein positioniert werden und sofort geht die Zinkung los. Im Vergleich mit Strangpressen haben die Kompaktanlagen wesentlich höhere Verpressgüte, ist man bei Weinberger überzeugt. Die Einzelklemmung mindert Zinkenversatz. Und das steht für die qualitätsgetriebenen Kärntner an erster Stelle.

Quelle: Holzkurier